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Samstag, 16. August 2014

Mein Akku ist leer, ich muss nach Hause!


But first let me take a #selfie :D

Gestern in der Mittagspause bin ich durch Rossmann geschlendert.
Ich brauchte neue Abschminktücher und als ich dann in Richtung Kasse ging, bin ich an 2 Mädchen vorbei gelaufen. Sie waren ca. 14, vielleicht auch schon 15 Jahre alt und ich hörte das mir bekannte "Akku leer"-Geräusch.
Alles total normal, doch Milisekunden später kam nur der Satz "Mein Akku ist leer, ich muss jetzt nach Hause!" - ich dachte dies sei ein Witz, doch kurz darauf stürmte sie wirklich an mir vorbei, aus dem Laden, höchstwahrscheinlich zu ihrer persönlichen Rettung, namens Aufladekabel.

Keine Ahnung wie ihre Freundin reagiert hat, ob sie genauso geschockt geguckt hat, wie ich oder ob es für sie total normal war, dass man ohne Handy, oder ohne Akku, nicht weiter in der Stadt bleiben kann. 
 
Ich selbst bin dann wieder Richtung Arbeit gegangen und das Thema hat mich einfach gar nicht mehr losgelassen. Ist dieser Drang des "ständig erreichbar sein müssens" wirklich schon so ausgeprägt, dass die Leute in Höchstgeschwingkeit nach Hause stürmen, wenn das Handy einen im Stich zu lassen droht? 
Gibt es noch Jugendliche, die kein Smartphone (mit Internet) besitzen? 
Wenn dies jetzt schon so schlimm ist, wie soll es denn werden, wenn ich selbst Kinder habe und diese in dem Alter sind?

Natürlich habe ich mein Handy auch jeden Tag dabei, ich schreibe mit meinen Freunden über WhatsApp, schaue mir Bilder bei Instagram an und check alle möglichen Informationen bei Facebook,  oft ist mein Akku leer (gerne auch, wenn ich feiern bin und ich später noch Mama oder wen anders, der mich abholen soll, anrufen muss) und geht dann auch schon mal aus. 
Aber... wenn es ist aus ist, ist es aus und manchmal (meistens beim feiern) ist das auch ganz gut. 

Wenn ich aber behaupten würde, dass ich das alles nur bei den heutigen Jugendlichen (wie das klingt :D), der Generation Technik, so beobachte, dann würde ich mich selbst belügen. Es nervt mich selbst, wenn ich kein WLAN habe, wenn nichts abgeschickt wird oder ich nichts bekomme. Ich möchte wenigstens die Möglichkeit haben erreichbar zu sein und alles im Blick haben zu können. 
Auch mein Cousin (Ü40 muss ich wohl dazu sagen) ist total verrückt nach dieser Technik geworden, er schickt Bilder, schaut Videos und ist einfach total begeistert von den ganzen Möglichkeiten, die sich ihm auftun.

Ich hab mich letztendlich daran erinnert, dass ich vor ca. 2 Jahren einmal im Bus saß (zu der Zeit saß ich jedem Morgen und jeden Mittag im Bus :D) und ein Gespräch zwischen zwei relativ kleinen Jungs (Sie waren allerhöchstens 11) mitanhören musste. 

Sie unterhielten sich über die neueste Technik, benutzten Wörter von denen ich noch nie etwas gehört hatte und zwischen den kindlichen Lästereien über Fiona und ihren neuen rosa Schuhen zog einer der beiden auf einmal ein iPhone aus der Tasche. Mein Gott was war ich verwirrt. Er hatte das Handy wohl erst vor 2 Tagen bekommen, "hammer geil mit Vertrag und so". 
Was haben die Eltern damit nur bezwecken wollen? 
Ich finde es super, wenn die Kinder erreichbar sind und selbst auch ihre Eltern/Ansprechspartner anrufen können, aber dann dem Kind das neuste iPhone mit einem Vertrag kaufen und es damit allein lassen, ohne ihm zu zeigen wie man es benutzt oder vielleicht sogar ein paar Apps sperren lassen... 
Pustekuchen, wenn schon denn schon!

Wie ist das bei euch? Seit ihr auch total Handyverrückt? 
Dreht ihr durch, wenn ihr nicht erreichbar seid oder selbst niemanden erreichen könnt?
Habt ihr auch mal handyfreie Tage?
Oder geht ihr evtl auch nach Hause, wenn euer Akku schlapp macht?

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Sonntag, 13. April 2014

Über den Wolken.. ab nach London!

Wie im letzten Post erwähnt bin ich bis Mittwoch in London gewesen und habe eine Freundin besucht, die dort ein AuPair Jahr macht. London ist eine tolle Stadt, man kann so viel machen, so viel sehen und erleben... Am meisten "Angst" hatte ich natürlich wieder einmal davor englisch reden zu müssen. Vor allem, weil ich dieses Mal das erste Mal vollkommen alleine geflogen bin und mir von Anfang an gesagt wurde, dass niemand für mich redet, wenn ich etwas möchte. (Stellt euch hier ein Lachsmiley vor)
Samstag gings dann also los von Hamburg aus.


Am Flughafen London Heathrow wurde ich dann abgeholt und nach größerer Wiedersehensfreude ging es auch schon ab in die Tube und zu der Gastfamilie meiner Freundin. Das "Witzige" war, dass an dem Abend das "Grand National" stattfand und das Haus der Gastfamilie voller Menschen war.
Nach dem kurzen Schock ging es rein in die Menge...

Ab Sonntag Morgen war die Gastfamilie dann im Skiurlaub und wir sind jeden Tag aufgebrochen um so viele Dinge wie möglich zu sehen. 
Gleis 9¾, das "Natural History Museum", "Big Ben", die Tower Bridge, Buckingham Palace, "London Eye"... 
Also eigentlich alles, was dazu gehört.
Erwähnenswert sind aber auch die vielen Straßenkünstler, die unterschiedlichen Kulturen (+ die ganzen Sprachen, die überall in unsere Ohren klangen) und natürlich diese typischen Markenzeichen Londons - der Linksverkehr, die schwarzen Taxen, die roten Busse und die roten Telefonzellen. 
Schon irgendwie witzig, dass man solche Dinge immer mit bestimmten Städten/Ländern in Verbindung bringt, oder?


Tja... Mittwoch war ich dann am frühen Abend wieder in Hamburg, "kurz" noch zu IKEA (wie das mit dem kurz dann immer so ist - hier noch ein bisschen gucken, da noch was schönes entdeckt), dort etwas gegessen und dann noch knapp 2std. nach Hause gefahren. Donnerstag durfte ich dann gleich wieder zur Arbeit und jetzt ist schon Sonntagabend und ich sitze auf dem Sofa, die Katze neben mir und guck "Fluch der Karibik". 
Gleich werde ich noch ne Runde rausgehen - weil das Wetter was hier gerade herrscht muss man wenigstens noch ein bisschen nutzen - und morgen ist dann schon wieder Montag...
Aber Leute, so schlimm ist das gar nicht, wenn man bedenkt, dass Freitag Karfreitag ist und die meisten von uns frei haben.
Ich wünsche euch hiermit also eine tolle 4-Tage-Woche und noch einen schönen Abend. 



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