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Donnerstag, 19. Juni 2014

Mir platzt der Kopf...

...alles muss sich verändern.

Und schon wieder dieser Ohrwurm nur von dieser einen Zeile des Liedes "Alles Neu" von Peter Fox, aber es passt momentan einfach wieder viel zu gut.
Ich muss noch dies machen, sollte eigentlich noch hier hin, hab dort noch was zu tun und diese Sache sollte auch schon seit letzter Woche erledigt sein... Und dann kommt irgendjemand zu mir und fragt, ob ich nicht mal mit ihm ins Kino möchte, bisschen reden möchte, ihm zuhören kann oder vielleicht bei etwas helfen könnte. Natürlich sage ich dann breit lächelnd, nickend "Ja!" - Zu nett für diese Welt.

Ich brauche Urlaub! Aber nicht nur von der Arbeit (momentan wohl eher von der Berufschule), sondern auch von allem drumherum. Von den Schulsachen, von allen Menschen (Ich liebe meine Freunde, meine Familie - ♥) und vielleicht auch irgendwie von mir...
Ich möchte reisen, mich ins Auto setzen und sehen wohin es mich bringt und wenn es erst einmal nur bis ans Meer ist. Es wird Zeit mein Freund, das Meer wieder zu besuchen, ich spür das, es kribbelt unter den Fingern und es nervt mich, wenn ich jetzt nicht bald am Strand oder auf einem der vielen Deiche stehen kann. 
Genervt sein - das kann ich in letzter Zeit sehr gut. Dann hat meine Mama letztens aus Versehen 3 meiner weißen Klamotten mit einem hellroten Bettlaken gewaschen und nicht bedacht, dass es ja evtl abfärben könnte... Ich war so grantig, vor allem, als die Tipps alá "Mit Geschirrspültab oder Backpulver waschen" einfach nicht funktionieren wollten. 
Als ich heute nach Hause kam, lagen alle drei Sachen wieder strahlend weiß auf dem Küchentisch - naja darunter war ein älterer schwarz-weiß gestreifter Pullover, der ist nun ganz blassrosa mit hellbraunen Streifen, aber sieht schick aus und hat so sicher nicht jeder.. :D
Die Lösung war Entfärber, aber man muss halt wirklich schauen, dass die Orginalfarben farbecht sind, sonst verlieren sie, so wie mein Pullover die Farbe...

Wenn ihr euch jetzt die letzten Postings anschaut, werdet ihr höchstwahrscheinlich denken, dass ich doch nicht mehr alle Tassen im Schrank hab, weil ich in den letzten Monaten doch wirklich oft weg war (London, Türkei, Bayern) und das war auch alles sehr schön, aber ich brauch einfach auch mal wieder Zeit für mich. Niemand der möchte, dass ich irgendwas wegräume, der von mir verlangt an irgendwelchen Dingen zu schreiben, auf die ich mich gerade eh nicht konzentrieren kann bla bla bla - ich will einfach mal nichts tun. Am Meer sitzen und nichts tun, wissen, dass ich nicht machen muss, alles erledigt hab und in den nächsten Tagen auch nichts kommt, was mir vielleicht Bauchschmerzen bereiten könnte... Bald... Bald ist es soweit. Zwei Wochen in "Bad MeinGarten", nur für mich, mit ganz seltenen Terminen (auf die ich mich allerdings schon sehr freue.) und vielen schönen Stunden in meiner Hängematte.


So, heute gibt es nur ein einziges Bild - ist ja auch schon reichlich spät (ich bin Nachts einfach am produktivsten - niemand stört mich, niemand will was von mir und die einzige Person, die mir im Nacken sitzt und sagt, dass es schon viel zu spät ist, bin ich...) und morgen früh muss ich wieder früh hoch, denn es geht zum Hurricane-Festival. Ihr glaubt gar nicht was eine anstrengende Prozedur es immer ist alle Sachen zusammen zu suchen - wünscht mir Glück, dass wir alles in mein kleines Auto bekommen. 
Dafür bekommt ihr nächstes Wochenende einen ausführlichen Festival-Bericht von mir!

Liebe Grüße
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Donnerstag, 12. Juni 2014

Kleines, schwarzes Monster

Unproduktiv lungere ich vorm Laptop, der Strich blinkt... blink... blinkt.
Ich bekomm nichts zu Papier, warte, dass die Wörter fließen, doch alles bleibt weiß, leer, ohne Sinn und Verstand.
Ich möchte Schreiben, so viele Gedanken mit euch teilen, in die Welt hinaus schreien, Bilder zeigen, doch es kommt nichts - nada, niente!


Bei Facebook sitze ich seit Monaten und kann einfach nichts produktives posten. Ich hatte meine eigene Regel in einer Woche mindestens zweimal etwas veröffentlichen und wenn das nicht ganz klappte - auch nicht so schlimm, dann halt am nächsten Tag.
Momentan zeige ich euch allerdings höchstens 2 Bilder pro Monat und so richtig zufrieden mit diesen bin ich nie.


Es ist als wäre ich nicht alleine. In meinem Kopf - nein ich bin nicht verrückt, aber ich hab so viel vor, fühl mich so produktiv, möchte Gedichte schreiben, durch die Wiesen tanzen, Bilder machen und dann... Dann flüstert da eine kleine Stimme in meinem Ohr, verschlechtert meine Stimmung und ich sitze hier, vor meinem Laptop und starre den blinkenden Strich an. 

Diese Stimme gehört dem kleinen, schwarzen Monster "Hagel" - Hagel ganz einfach, weil es mir grundsätzlich die Laune verhagelt. Wenn ich Berufschule hab taucht er häufiger auf, hab ich das Gefühl, vielleicht einfach, weil ich ihm hier viel besser die Chance dazu gebe aufzutauchen oder, weil die Tatsache selten Internet zu haben Hagel hilft stark zu werden und sich aufzurichten. 
Das soll auf keinen Fall heißen, dass ich ohne Internet nicht leben kann (euch stillschweigend darüber in Kenntniss setzen, dass auch ich eines dieser neumodischen Smartphones besitze), aber ich liebe es einfach in den Blogs zu stöbern und neue Blogs zu entdecken etc - wenn man das in seiner Freizeit nicht kann, wann man möchte, regt einen das halt schon irgendwie auf...


Eine Freundin sagte einmal, dass ich während der Schulzeit im Grunde nur von Wochenende zu Wochenende lebe und irgendwie hat sie Recht.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass es jetzt bei diesem Wetter nicht so schlimm ist, wie im Winter bei Minustemperaturen, wenn die Heinzung kaputt ist (Hagel hat sich gefreut). 
Mit meiner Zimmerpartnerin versteh ich mich super und wir machen nachmittags sehr viel, dann bemerk ich auch das fiese, gemeine Monster nicht (nicht einmal, wenn ich mit 7 Mädels am Tisch sitze und alle 7 vergeben sind und von ihren Freunden schwärmen - Ich freu mich sehr für sie alle, weil es einfach tolle Mädels sind).

Ich bin erstens erstaunt, dass ich heute online sein kann (ins andere Haus, in die Bibilothek/den Pc-Raum rennen, machts möglich) und zweitens, dass ich überhaupt etwas aufs Papier bringen kann. Das Zweite könnte daran liegen, dass Hagel evtl etwas selbstverliebt ist und es mag, wenn ich über ihn spreche und das erste... Das nervt mich trotzdem.


Das einzige wo ich momentan recht häufig aktiv bin ist Instagram (fragt mich nicht, wie man das verlinken kann - mein Name ist dort zumindest: nadjajue)
und obwohl Hagel versucht mir das auch noch zu vermiesen, klappt das zum Glück nicht so gut. Wahrscheinlich auch einfach nur, weil es dort recht schnell geht ein Bild zu laden und ein paar Wörter hinzuzufügen...

Ich werde versuchen am Wochenende Hagel etwas zu verbannen und dann wieder etwas produktiver zu werden. 
Drückt mir die Daumen und ich wünsche euch noch ein schönen Abend! 



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Sonntag, 18. Mai 2014

Es gibt da...

...diese eine Sache, die evtl jeder schon mal mitgemacht hat.

...dieses eine verdammte Gefühl, welches so schön und schmerzhaft zugleich sein kann.

...diesen einen Kerl, der uns absolut nicht gut tut, der schlecht für uns ist, von dem uns abgeraten wird, von dem wir aber einfach nicht loskommen. 

...diese bestimmten Sätze, wie "Es ist mir egal!" oder "Er interessiert mich nicht!", die einem dann so oft über die Lippen kommen.

...diese Freunde, die eigentlich genau wissen was du fühlst, dir dies aber nicht ständig unter die Nase reiben, weil sie verstehen, dass dir das nur noch mehr wehtun würde.

...diese vergeblichen Versuche es selbst zu verstehen, es sich selbst zu erklären.

...diese Einsicht diesem Text hier nichts mehr hinzufügen zu können...













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