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Montag, 31. August 2015

Bloggen und Alltag Schreibzeit #7

Schon oft hab ich erzählt, dass ich keine Zeit hab, dass es mir manchmal vorkommt, als hätte ich kein Leben mehr und wenn man mich fragt wann ich denn überhaupt Zeit habe um einen neuen Post zu veröffentlichen, dann zucke ich die Schultern und antworte mit: "Eigentlich überhaupt nicht!"


Es gibt sicherlich Leute, die haben noch weniger Zeit, arbeiten sogar Sonntags (wenn ich Samstags arbeiten muss, sind es nur 3 Stunden), würden sich über ein bisschen freie Zeit zwischendurch freuen etc., aber ich kenne auch viele Menschen, die mehr Zeit haben, die ihren Hobbys sehr gut nachgehen können, sich keinen Stress machen müssen und nachmittags um 3 schon zuhause sind und mir freudestrahlend erzählen, dass sie gleich noch ans Meer fahren.
Sowas ist natürlich nicht nett und schon irgendwie gemein, wenn man selbst noch bis Abends im brütenden Büro hocken muss.

Ich fange um halb 10 an zu arbeiten (keine schlechte Zeit - ich weiß), arbeite dafür allerdings auch bis halb 7 und ehrlich gesagt würde ich gern früher anfangen und früher Feierabend machen.
Eine halbe Stunde fahre ich ca. zur Arbeit und zurück - dann bin ich meist um kurz/viertel nach 7 Zuhause, dann noch essen, duschen und ein bisschen Fernsehen gucken, nebenher neue Blogbeiträge lesen, zur Entspannung und dann bin ich auch fast schon wieder im Bett. Letzteres ist aber immer etwas schwierig früh hinzubekommen, eben weil ich gerne noch so viel machen möchte, aber eigentlich keine Zeit dafür hab - so kommt es schon mal vor, dass ich erst um halb 1 nachts im Bett liege (Nachts bin ich aber so oder so am Produktivsten und häufig auch viel kreativer - nur die Müdigkeit am nächsten Morgen stört mich).

Ich hab eine relativ große Familie, oft steht ein Geburtstag oder ein anderes Fest an, manchmal sitzen wir einfach so mal zusammen, grillen, machen Lagerfeuer etc., mit den Nachbarn haben wir auch ein gutes Verhältnis, sodass wir abends auch oft zusammen auf einer Terrasse sitzen - im Sommer genieße ich sowieso eher das schöne Wetter, als dass ich andere Sachen (drin) erledige. Unternehmungen mit Freunden müssen auch geplant werden - wenn man dann noch Freundeskreise hat, die untereinander nichts miteinander zutun haben und wo die Freunde verstreut auseinander wohnen, gestaltet sich auch das immer etwas schwierig.

Die Wochenenden nutze ich meist für Shootings, in ganz seltenen Fällen schaffe ich es sogar noch Geschichten zu verfassen und Gedichte zu schreiben (das war früher auch mehr). Eine Zeitlang hab ich außerdem noch gezeichnet - nicht wirklich gut, aber ich hatte Spaß daran - vermissen tu ich das Zeichnen aber am Wenigstens, außerdem bin ich bald Tante (Ende Oktober ist Stichtag), dann darf ich in einiger Zeit bestimmt wieder ganz viele Pferde malen, darauf freu ich mich schon. :)
An meinen Nägeln kann man, denke ich, auch sehr gut sehen, dass ich weniger Zeit habe. Im Gegensatz zu Früher, wo ich meine Nägel mit Sonnenuntergängen, dem König der Löwen, Farbverläufen, Tieren und sonstigem Schnick Schnack verziert habe, bin ich heute froh, wenn ich es schaffe die Nägel einfarbig zu lackieren.
Tja... Seit Wochen rede ich auch schon davon wieder zum Friseur zu gehen - Spitzen schneiden, Augenbrauen färben - bin gespannt wann ich dazu komme. :D

Ich möchte nicht jammern, bin zufrieden mit dem was ich mit meiner Zeit mache, aber ein bisschen mehr Freizeit wäre schon schön - einfach um auch mal Nichts zu machen, mal im Garten zu liegen, ohne im Hinterkopf 5 Sachen durchzudenken, die noch gemacht/erledigt werden müssen.

Nun veröffentliche ich meinen Schreibzeit-Post für Juli Ende August - das ist auch eigentlich nicht Sinn und Zweck der Übung. :D
Aber gut, ich liebe meinen Blog, ich teile gerne mein eGedanken und meine Bilder, erzähle gerne wie meine Tage sind und noch mehr "aufzugeben", nur weil es manchmal etwas schwieriger wird alles unter einen Hut zu bekommen, kommt nicht infrage. 
Ich schreibe gerne hier, ich hab nur eigentlich gar keine Zeit dafür.

Wie das aussähe mit eigenem Haushalt, eigener Familie etc., möchte ich mir gar nicht ausmalen und ich ziehe den Hut (unter den alles irgendwie passt) vor all denen, die das alles gewuppt bekommen.

Eine schöne, stressfreie Woche wünsche ich euch!








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Donnerstag, 12. Juni 2014

Kleines, schwarzes Monster

Unproduktiv lungere ich vorm Laptop, der Strich blinkt... blink... blinkt.
Ich bekomm nichts zu Papier, warte, dass die Wörter fließen, doch alles bleibt weiß, leer, ohne Sinn und Verstand.
Ich möchte Schreiben, so viele Gedanken mit euch teilen, in die Welt hinaus schreien, Bilder zeigen, doch es kommt nichts - nada, niente!


Bei Facebook sitze ich seit Monaten und kann einfach nichts produktives posten. Ich hatte meine eigene Regel in einer Woche mindestens zweimal etwas veröffentlichen und wenn das nicht ganz klappte - auch nicht so schlimm, dann halt am nächsten Tag.
Momentan zeige ich euch allerdings höchstens 2 Bilder pro Monat und so richtig zufrieden mit diesen bin ich nie.


Es ist als wäre ich nicht alleine. In meinem Kopf - nein ich bin nicht verrückt, aber ich hab so viel vor, fühl mich so produktiv, möchte Gedichte schreiben, durch die Wiesen tanzen, Bilder machen und dann... Dann flüstert da eine kleine Stimme in meinem Ohr, verschlechtert meine Stimmung und ich sitze hier, vor meinem Laptop und starre den blinkenden Strich an. 

Diese Stimme gehört dem kleinen, schwarzen Monster "Hagel" - Hagel ganz einfach, weil es mir grundsätzlich die Laune verhagelt. Wenn ich Berufschule hab taucht er häufiger auf, hab ich das Gefühl, vielleicht einfach, weil ich ihm hier viel besser die Chance dazu gebe aufzutauchen oder, weil die Tatsache selten Internet zu haben Hagel hilft stark zu werden und sich aufzurichten. 
Das soll auf keinen Fall heißen, dass ich ohne Internet nicht leben kann (euch stillschweigend darüber in Kenntniss setzen, dass auch ich eines dieser neumodischen Smartphones besitze), aber ich liebe es einfach in den Blogs zu stöbern und neue Blogs zu entdecken etc - wenn man das in seiner Freizeit nicht kann, wann man möchte, regt einen das halt schon irgendwie auf...


Eine Freundin sagte einmal, dass ich während der Schulzeit im Grunde nur von Wochenende zu Wochenende lebe und irgendwie hat sie Recht.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass es jetzt bei diesem Wetter nicht so schlimm ist, wie im Winter bei Minustemperaturen, wenn die Heinzung kaputt ist (Hagel hat sich gefreut). 
Mit meiner Zimmerpartnerin versteh ich mich super und wir machen nachmittags sehr viel, dann bemerk ich auch das fiese, gemeine Monster nicht (nicht einmal, wenn ich mit 7 Mädels am Tisch sitze und alle 7 vergeben sind und von ihren Freunden schwärmen - Ich freu mich sehr für sie alle, weil es einfach tolle Mädels sind).

Ich bin erstens erstaunt, dass ich heute online sein kann (ins andere Haus, in die Bibilothek/den Pc-Raum rennen, machts möglich) und zweitens, dass ich überhaupt etwas aufs Papier bringen kann. Das Zweite könnte daran liegen, dass Hagel evtl etwas selbstverliebt ist und es mag, wenn ich über ihn spreche und das erste... Das nervt mich trotzdem.


Das einzige wo ich momentan recht häufig aktiv bin ist Instagram (fragt mich nicht, wie man das verlinken kann - mein Name ist dort zumindest: nadjajue)
und obwohl Hagel versucht mir das auch noch zu vermiesen, klappt das zum Glück nicht so gut. Wahrscheinlich auch einfach nur, weil es dort recht schnell geht ein Bild zu laden und ein paar Wörter hinzuzufügen...

Ich werde versuchen am Wochenende Hagel etwas zu verbannen und dann wieder etwas produktiver zu werden. 
Drückt mir die Daumen und ich wünsche euch noch ein schönen Abend! 



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Freitag, 4. April 2014

Alles auf einmal und das dann noch doppelt

Kennt ihr das, wenn ihr jedes Wochenende irgendwie Zuhause sitzt, darauf wartet, dass endlich mal wieder was Cooles los ist und dann werdet ihr eingeladen und ihr könnt nicht?
Ich freu mich meistens dann auch noch über die Einladung, manchmal sag ich sogar schon begeistert zu, bis ich dann wenig später bemerke (oder darauf hingewiesen werde), dass ich an dem Tag/Abend gar nicht kann und dann muss ich wieder absagen... Das finde ich echt doof und das passiert mir leider zu oft. 

Man kann leider nicht auf allen Hochzeiten tanzen - wie ich diesen Spruch hasse, vor allem, weil er soooo wahr ist. In solchen Momenten wünsche ich mir den Zeitumkehrer von Hermine, ein bisschen am Rädchen drehen und schon kann man eben doch auf mehreren Feiern gleichzeitig sein... und wenn eine davon auch noch so gut war, dass man sie nochmal erleben möchte - warum nicht? Das Ganze gleich nochmal von vorn. Obwohl das Letzte natürlich auch ziemlich nach hinten losgehen kann. Wie oft wurde eine Wiederholung einer Party einfach nicht gut? Also okay, darauf kann ich auch verzichten, aber das andere würde mich schon irgendwie reizen...


Apropos Hermine und Harry Potter morgen flieg ich bis Mittwoch nach London und besuche eine Freundin (wow, was eine Überleitung). Natürlich werde ich viele Bilder machen und ich freu mich sehr, weil ich auch noch nie in London war.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und werde mich jetzt wohl langsam mal ans Kofferpacken machen...
Bis dann!

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