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Sonntag, 10. Juli 2016

Das bin ich - Special Edition: Hurricane 2016 - #10 Fakten am 10. - Juli

Eigentlich wollte ich einen Extrapost zum Thema Hurricane machen, dies war zumindest der Plan, aber dann hatte ich die Woche doch noch relativ viel zu tun, hab das Video unter anderem fertig geschnitten und schon ist jetzt der 10. 
Da hab ich nun die Idee, dass ich es verbinde.. :)


1. Am Donnerstagmorgen, den 23.06. um halb 6 ging es bei mir zuhause mit der kleinen Prinzessin Gundula los. Ich hab Annika und Kira abgeholt und relativ schnell waren wir in Scheeßel. Das Auto hatten wir am Mittwochabend schon gepackt. Nachdem es nicht mehr angesprungen ist, weil die Batterie alle war - Ein Dank an meinen Cousin. :D

2. Am Donnerstag hatten wir ungefähr 34°C. Natürlich haben wir nicht daran gedacht uns einzucremen, als wir vom Auto zum Eingang des Campingplatzes liefen und dort darauf warteten rein gelassen zu werden und haben uns somit alle den Rücken verbrannt. -.-


3. Das Gewitter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag war glaub ich das allerschlimmste Gewitter, welches ich je mit erlebt habe. Einzig allein in Amerika vor 6 Jahren habe ich etwas ähnliches erlebt. Vielleicht lag es daran, dass es mitten in der Nacht war, dass wir im Zelt lagen, dass wir unser Camp dieses Jahr in der Nähe von vereinzelten Bäumen aufgeschlagen hatten oder oder oder, aber es war wirklich furchtbar laut und hell (durch die Blitze) und stürmisch und nass... Ich bin in all den 4 Jahren zuvor noch nie ins Auto geflüchtet - einmal ist wohl immer das erste Mal.

4. Meine Mama wollte Freitag schon, dass wir nach Hause kommen. Aber nicht mit uns. "Solange die das selbst nicht absagen, bleiben wir hier!" "Das war jetzt alles an Regen!" - Genau, Nadja... :D


5. Samstag gab es keine Bands... -.- Es fing irgendwann am frühen Nachmittag an zu regnen und hörte nicht mehr auf. Das Programm wurde dann immer wieder immer weiter nach hinten verschoben und letztendlich komplett abgesagt. Dies war zwar schade, aber wir haben das Beste daraus gemacht und alle Hoffnung auf den Sonntag gesetzt.

6. Das Festivalgelände wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag komplett abgepumpt und trocken gelegt. THW, Feuerwehr und natürlich die Mitarbeiter müssen mit Hochdruck gearbeitet haben und ob sie geschlafen haben... Ich bezweifle das. :D


7. Es hat sich gelohnt - Der Sonntag, der uns mit viel Sonne belohnte, konnte wie geplant stattfinden und alle Konzerte, die wir an diesem Tag schauen wollten, konnten wir trockenen Fußes ansehen - wenn wir nicht gerade durch die matschigen und noch etwas nassen Bereiche gelaufen sind. Gummistiefel mit blauen Säcken um die Füße ließen allerdings die Füße eher schwitzen. :D Aber ein großes Lob an die Veranstalter, falls es irgendjemand sehen sollte - Es ist so super gelaufen alles! Wir hätten uns im Nachhinein sehr geärgert, wenn wir schon am Freitag oder Samstag gefahren wären, weil der Sonntag alles wieder wett gemacht hat.



8. Wenn du so ein Festival/Wochenende erlebst, dann überlebst du es, denke ich, nur mit Leuten, die du gern hast. Wir saßen wirklich oft im Auto, waren genervt, nass, kalt und müde, aber dennoch hatten wir einiges an Spaß, haben Mist geredet und gemacht und die Stimmung war nur selten am Tiefpunkt... In meinem allerersten Hurricane-Post - diesem hier - hab ich schon geschrieben, dass es ganz wichtig ist Leute dabei zu haben, mit denen man sich gut versteht, dies wurde mir dieses Mal wieder sehr klar.

9. Ich hab meine Abschleppöse vergessen... In all den Jahren haben wir sie nie gebraucht und irgendwie ist sie Mittwoch beim Packen mit rausgeflogen, nach dem Motto: "Brauch ich alles nicht". Wir sind dann Sonntagnacht, nach dem letzten Konzert über den Platz gelaufen und haben alle möglichen Leute nach einer Abschleppöse gefragt, haben den ADAC kontaktiert, einen VW Notfallservice angerufen und niemand - wirklich absolut niemand - hatte eine Öse für meinen Golf 3. -.- Ich hab im Nachhinein weitere Storys ähnlicher Art gehört und gelesen und war froh, dass ich nicht die einzige war, die dieses Problem hatte. :D Mein Vater ist die 3 Stunden nach Scheeßel gefahren, hat die Öse gebracht und ist dann hinter uns her nach Hause gefahren, weil wir nur 80Kmh fahren konnten - überall war Matsch und das Auto eierte.

10. Ich war nach dem Hurricane letztendlich noch nie so froh wieder Zuhause zu sein. 10std. auf dem Parkplatz gestanden und gewartet, dass wir endlich rauskamen (rückwarts wollten sie uns übrigens nicht rausziehen, weil da sonst höchstwahrscheinlich zu viel kaputt gegangen wäre) und dann insgesamt über 30std. wach gewesen. Diese Autofahrt war absolut nicht schön.

Im Abschluss ist hier mein Film, dieses Jahr war ich sogar schneller, als das Hurricane selbst mit dem Aftermovie. Viel Spaß. :)




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Donnerstag, 6. August 2015

Hurricane + eine große Kleinigkeit

Immer wieder sprach ich davon mir etwas besorgen zu wollen, eine größere Kleinigkeit, hab Testberichte gelesen, ließ mich beraten und war mir aber einfach unsicher - eine Action Cam sollte es werden und anscheinend sollte ich nicht an der GoPro vorbeikommen.
Letztendlich wollte ich aber unbedingt eine Cam mit intigriertem Display, keine, wo ich mir ein Display extra kaufen muss, wo ich das Bild über WLAN mit Handy übertragen kann - nein, ich dachte, wenn schon, denn schon!
Tja.. die GoPro Hero 4 - die Allerneuste - ist die einzige GoPro die das momentan bietet und so lief ich eines Tages in einen roten, bekannten Elektronikfachmarkt, schaute mir diese Kamera an und fragte nach, ob es andere gibt, mit intigriertem Display..
Leider kam es mir ein bisschen so vor, als wenn man mir unbedingt diese 400€-Kamera verkaufen wollte und irgendwie war mir der Preis zu hoch, ich wusste nicht so richtig, wie das mit dem Ton ist.. Ich war mir unsicher und ging somit ohne etwas zu Kaufen aus dem Laden, saß ein bisschen in der Ladenzeile an einem der Wasserspiele, beobachtete die Menschen und schickte mit meiner Schwester Sprachnachrichten hin- und her.

Dann am Wochenende vorm Hurricane - wo ich unbedingt eine Action Cam dabei haben wollte - entschied ich mich die Qumox SJ4000 in Pink zu bestellen. Ich war eher durch Zufall auf die Kamera gekommen, verglich sie, schon bevor ich in den Fachmarkt ging, mit den GoPro's, las Testberichte, schaute mir Videos an und dann bestellte ich sie.



Sie kam einen Tag vorm Hurricane an, ich lud den beigefügten Akku und die 2 Akkus, die ich dazu bestellt hatte auf, testete ein bisschen und am nächsten Tag ging es los...

Falls ihr die Packliste, Infos etc. vom letzten Jahr Hurricane lesen/sehen wollt, schaut hier:

-Teil 1
-Teil 2
-Teil 3

Tja.. nach über einem Monat hab ich es dann auch endlich geschafft, das Video fertig zu schneiden, mit Musik zu unterlegen und hochzuladen.
Eine kleine Premiere - Dies hier ist mein erstes YouTube Video und da ich die Action Cam nun immer wieder mal bei Ausflügen dabei habe, werden da jetzt höchstwahrscheinlich auch immer wieder mal Videos kommen - ihr dürft mich also gerne auch dort abonnieren.. :)
Und über positive Bewertungen und Kommentare freu ich mich natürlich auch dort!

Nun aber: Viel Spaß (am besten schaut ihr euch das Video direkt bei YouTube an - größer bekomm ich es so leider nicht. :/):



Eine schöne Restwoche wünsch ich euch!

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Samstag, 20. Juni 2015

Glück. Schreibzeit #6

Als ich das Schreibzeitthema für den Juni gelesen hab, hab ich mich gefreut, denn Glück... Das sollte ja nicht allzu schwierig sein darüber zu schreiben.

Während ihr dies hier lest, werde ich gerade auf dem Hurricane unterwegs sein, etwas essen, in meinem Campingstuhl das Leben genießen oder auch über das Festivalgelände streunern - ich fands passend diesen Post dann genau in diesem Moment veröffentlichen zu lassen, denn ganz höchstwahrscheinlich, bin ich jetzt gerade einfach nur sehr glücklich.

Das Hurricane bedeutet Glück für mich, weil es ein totaler Ausnahmezustand ist, ich hab kein Handy dabei, nur mein altes Klapphandy ohne WhatsApp und anderen Schnick Schnack, sehe und höre tolle Bands, lache viel und habe einfach unglaublich viel Spaß mit tollen Leuten. Und hey.. die Dusche zuhause macht einen nach einem Festival auch unglaublich glücklich... :D



Aber es gibt noch so viele andere Sachen, die mich glücklich machen.
Der Sommer z.B., wenn es denn richtig Sommer ist, mit heißen Temperaturen, warmen Stunden in der Hängematte und lauen Nächten unter einem Sternenmeer. Apropo Meer - das Meer macht mich auch glücklich, ebenso wie das Landleben.

Zum Landleben gehört automatisch auch meine Familie dazu, denn in unserem Dorf wohnt ein großer Teil meiner Familie und es macht mich glücklich und froh in genau diese Familie hinein geboren zu sein.
Bis zum 5. Januar gehörte unsere kleine, alte Katze Nala auch noch zur Familie - sie hat mich auch glücklich gemacht und, wenn ich heute an sie denke (was eig. ständig der Fall sein dürfte) bin ich auch glücklich - darüber sie gehabt zu haben, sie so lange als Teil unserer Familie ansehen zu dürfen. Ich vermisse sie. ♥

Die Familie (mit der ich jetzt so viel Glück hatte/habe) kann man sich nicht aussuchen, aber seine Freunde schon und ich bin glücklich, dass ich genau die Menschen ausgewählt hab, die ich heute dazu zählen kann.
Natürlich gibt es mal Reiberein und irgendetwas passt uns aneinander nicht, aber ich kann mich immer auf sie verlassen, immer auf sie zählen und ihnen vertrauen. Ich schätze mich glücklich diese Freunde zu haben und mit ihnen wird das Leben so viel lebenswerter.

Hm... was macht mich noch glücklich? Tja.. nach fast 2 Wochen Berufsschule kann ich wohl (kleinlaut) sagen, dass mich WLAN glücklich macht. Die ersten Tage hatten wir überhaupt so gar keinen Empfang und jetzt die letzten Tage lief es dann auf einmal sogar in unserem Zimmer - mein Gott wie glücklich ich war. :D
Nicht, weil ich süchtig bin und ohne Internet aufgeschmissen bin, aber... okay doch aufgeschmissen sind wir, weil es wirklich elendig langweilig werden kann, wenn man nichts zu tun hat. Normalerweise rege ich mich auf zu wenig Zeit zu haben und dort wo ich sie dann habe, kann ich sie dann einfach nicht richtig nutzen - ist schließlich nicht zuhause.

Urlaub macht mich auch glücklich (wen nicht?), aber mich macht sogar Urlaub in Bad MeinGarten glücklich - ohne irgendwo hinzufliegen und andere Landschaften und Kulturen zu entdecken. Einfach in der Hängematte oder im Bettchen liegen, (Eis-)tee trinken und ein tolles Buch lesen oder endlich mal wieder den Lieblingsfilm ansehen oder mal wieder ganz in Ruhe die Nägel lackieren und und und...

Woanders Urlaub zu machen macht mich allerdings auch glücklich. Andere Menschen und Kulturen kennenlernen, Strand, Meer und vielleicht sogar Palmen, neue Fotomotive (typisch ich :D) und auch noch so viel mehr.

Fotos. Ein gutes Stichwort. Fotografieren zu können und zu dürfen macht mich unglaublich glücklich. Wenn Freunde zu mir kommen und fragen, ob ich sie fotografieren darf und die Bilder dann noch gefallen - glücklicher kann ich nicht sein.

Was zählt noch zum Glück? Grüne Ampeln z.B. oder wenn man den Bus doch noch erwischt oder (wenn wir das Thema Berufsschule zwischendurch schon am Wickel haben) einen Parkplatz direkt vor der Schule zu erwischen und seine Sachen nicht erst noch meilenweit tragen zu müssen.
Außerdem ist Schokolade für mich Glück und Essen im Allgemeinen... das würde mich noch glücklicher machen, wenn Schokolade gesund wäre und man davon abnehmen würde. *-* :D

Gesund zu sein ist auch Glück, ebenso ein Dach über dem Kopf zu haben, eine Arbeit oder die Schule besuchen zu dürfen. Für viele ist es großes Glück Abends heil zuhause angekommen zu sein, ohne Verletzungen und zu sehen, dass es der eigenen Familie gut geht. 
Wir denken sehr oft nur an uns, an das große Glück, welches uns widerfährt und leider vergessen wir viel zu oft die kleinen Dinge. Die Dinge, die für uns schon selbstverständlich sind, worüber wir nicht nachdenken und dabei ist es gar nicht so schwer auch an andere zu denken - manchmal genügt es schon dem Obdachlosen ein bisschen Geld in seinen Becher zu werfen, damit er endlich mal wieder mit einer warmen Mahlzeit im Magen, schlafen gehen kann oder dem unsicheren Mädchen neben der Bühne zu sagen, dass man weiß, dass sie es schaffen kann.
Manchmal sind die kleinen Dinge, denen wir keine Bedeutung mehr zuweisen, das größte Glück für andere...

Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende! :)
Wir hören uns! :D

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Montag, 14. Juli 2014

Hurricane 2014 Part III

WIR SIND WELTMEISTER! 

Aber dazu in meinem morgigen Post. 
Zuerst einmal Part III meiner Hurricane-Reihe...

Thees Uhlmann hat wieder einmal eine super Show abgeliefert und wir standen im ersten Bereich, relativ weit vorne. Das letzte Bild vom letzten Post war auch von diesem Konzert - die beiden Vögel flogen genau über das Gelände, als Thees Uhlmann Zugvögel gesungen hat. Passte einfach perfekt.
 Was Lisa und mich aber gewundert hat war, dass dieses Jahr nicht kontrolliert wurde wie viele Menschen in den ersten Bereich gelassen worden sind.




Wir hatten dann den Plan in der Umbauphase weiter nach vorne zu gehen, weil Casper... ist halt Casper. Er ist live einfach total gut und ja.
Wir dann also langsam nach vorne gekämpft, kamen allerdings nicht weiter als bis zur Hälfte. Es ging nicht mehr vor, nicht mehr zur Seite, nur noch zurück und weil unsere andere Freundin das so zum ersten Mal mitmachte und uns bat wieder nach hinten zu gehen, traten wir den Rückweg an ("Gerne.. nach hinten ist alles kein Problem!").
Später waren wir noch dankbar dafür...

Wir stellten uns dann an den ersten Wellenbrecher und unterhielten uns dort mit 2 Männern und einem Mädel, die auch eigentlich weiter nach vorne wollten, dies aber auch lieber ließen. Irgendwann bemerkten wir, dass es immer enger wurde. Wir standen mit dem Rücken zur Bühne und sahen deshalb erst kurz vorm Beginn des Konzerts, dass viel zu viele Menschen sich im ersten Bereich drängelten.
Es wurde unglaublich warm und so eng, wie ich es noch nie erlebt hab - bei keinem einzigen Konzert, wo ich je war.
Das Konzert war gut, Casper war wieder einmal der Hammer, aber die Menschenmassen... unglaublich. 

Hier sieht man vllt etwas wie voll es war.

Letztendlich haben sich nach ca einer halben Stunde die ersten Menschen nach hinten geschubst - Ja, man muss geschubst sagen, weil die meistens schon in eine Art Panik verfallen waren und nur noch raus wollten. Ein Mädchen ist über den Wellenbrecher gehoben worden, aber vor lauter Panik auf der anderen Seite einfach auf den Boden gefallen. Das war einfach nicht schön. Später standen und saßen richtig viele Leute einfach auf dem Gelände rum, vollkommen fertig, am weinen...
Davon abgesehen war es aber wieder ein gelungenes Konzert.

Thees Uhlmann hatte dann auch noch einmal einen Auftritt während des Casper Konzerts.

Samstagvormittag saßen wir dann wieder einmal bei unseren Nachbarn, ich hab jemanden an seinen Campingstuhl geklebt, wir haben uns mit Edding angemalt, ebenso wie deren Pavillion und hatten recht viel Spaß...

"Damit du morgen früh was zu lächeln hast, Nadja!" :)


Dann sind wir alle zusammen zu Zebrahead gegangen, haben Eis gegessen (dabei war das bei den Meisten eher ungewollt) und haben die Sonnenstrahlen genossen. 

 Die Donots haben wir uns auch angesehen.

Ebenso war Bastille (♥) ein MUSS - hier gab es dann auch einen von den seltenen Regenschauern.

Irgendwann am Nachmittag war ich dann mit 3 Jungs von unseren Nachbarn allein auf dem Festival-Gelände, da haben wir die Wombats gesehen und sind mit dem Riiiiieeeesenrad gefahren (Eigentlich keine gute Idee mit drei Typen alleine Riesenrad zu fahren... zum Glück hab ich keine Höhenangst. :D)



Letztendlich waren wir dann wieder auf dem Campingplatz und haben auf das Konzert von Volbeat gewartet. Und das war Abends dann nochmal ein besonderes Highlight, allerdings hab ich hier so gut wie keine Bilder gemacht. 
Es war richtig, richtig gut! 

Danach haben wir dann noch recht lange Abschied gefeiert, saßen lange am Grill, der uns als Heizquelle diente, haben viel geredet, gelacht...

Sonntag war dann nicht mehr allzu viel los. Lisa ist schon relativ früh, gegen Mittag nach Hause gefahren und Sara und ich wollten eigentlich Passenger gucken und Abends dann Ed Sheeran. Passenger haben wir dann allerdings nur ein oder zwei Lieder gehört, dann haben wir uns daran gemacht unsere Klamotten zusammen zu suchen und alles ins Auto zu verstauen. Dann saßen wir noch bis 18.30Uhr bei unseren (verbliebenen) Nachbarn und es hieß Abschied nehmen, da wir langsam zu Ed Sheeran gehen wollten. Wir sind dann noch kurz bei Franz Ferdinand hängen geblieben und standen dann relativ weit vorne.
Ehrlich mal Ed Sheeran war mein Highlight!
Er hat so gut Stimmung gemacht und es war wunderschön.



Eigentlich wollten Sara und ich auch schon um 20.00Uhr los, aber wir konnten nicht, weil es so gut war und sind dann bis zum Ende geblieben. Mit einem fürchterlichen Sonnenbrand sind wir dann eine Stunde später als geplant zum Auto maschiert und haben den Heimweg angetreten. Ed Sheeran im Ohr und Sonne im Gesicht... :D
Ganz so schnell ging es allerdings doch nicht, denn wir standen noch ein bisschen im Stau (haben dann mit anderen Hurricane-Besuchern eine Art Picknick auf der Autobahn veranstaltet) und fast 3Std. fährt man so oder so nach Hause. 
Weil wir dann noch Hunger hatten, haben wir nachts um 12 noch das goldene M besucht (Zum Glück hatte ich mein Hurricane T-Shirt an, somit wussten alle sofort Bescheid warum wir so aussahen wie wir aussahen) und nachdem ich dann Sara zuhause abgeliefert hab, bei mir zuhause schnell geduscht hab und um ca. 2.00Uhr ins Bett gefallen bin, durfte ich um halb 7 wieder hoch, weil ich ja wieder zur Berufsschule durfte - yeay! -.- 

Fazit von meiner Seite aus: Geil! 
Und dem Wort muss ich nichts mehr hinzufügen...
Es sei denn mir fällt noch was ein... :D

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Sonntag, 6. Juli 2014

Hurricane 2014 Part II

Donnerstagmorgen packten wir die Sachen in mein Auto (Dietär, mein liebster Opel Corsa) und ich sag euch das war ziemlich anstrengend.. :D

3 Personen + Klamotten, 2 Zelte, ein Pavillion, Essen.. all das was auf der Liste steht, die ich in Part I aufgezählt hab und einen Bollerwagen - das hab ich überhaupt noch gar nicht erwähnt. 
Das erste Jahr auf dem Hurricane - 2012 - haben wir uns mühselig mit unseren Klamotten abgekämpft (wir hatten auch eindeutig zu viel mit, das ist wahrscheinlich immer so, wenn man das erste Mal auf ein Festival fährt) und letztes Jahr haben wir uns dann eine Sackkarre von unseren Campnachbarn leihen müssen... Aber habt ihr schon einmal eine vollgepackte Sackkarre, umschnürrt mit Panzertape (Panzertape gaaaaanz wichtig!) über eine nasse Koppel, durch Schlamm und einfach über den Campingplatz ziehen/schieben müssen? Und aus genau dem Grund hat sich Sara nun einen Bollerwagen gekauft und es war die beste Idee überhaupt, weil wir ihn dann auch als Tisch benutzt haben.


Mittags sind wir dann angekommen und mussten dann natürlich erstmal wieder ein bisschen warten - im Campingstuhl (♥).
Ca um 14.00Uhr wurden dann die Bändchenzelte geöffnet, vielleicht auch etwas später, auf jeden Fall ging das alles recht gut von der Organisation her, dies war leider etwas anders in der Schlange zum Campingplatz. 
Hier wird man kontrolliert, ob man Glasflaschen oder andere gefährliche Gegenstände mit hat (ihr müsst eure Getränke aus den Glasflaschen in PET-Flaschen umfüllen), es hat so lange gedauert - es ging einfach nicht voran und irgendwann hat jemand einfach den Zaun geöffnet und es sind dutzend Menschen so auf den Platz gestürmt.
Es wurde ein Security-Mann hingeschickt, der natürlich nichts dagegen ausrichten konnte und da waren wir schon leicht geschockt, weil es normalerweise immer gut funktioniert hat und es noch nie Probleme gab.

Während Sara den Regenschutz des Pavillions vorbereitet hat, sind ich und unsere andere Freundin (für sie war es dieses Jahr das erste Mal Festival) nochmal zum Auto, um den Rest der Sachen zu holen und wir standen mindestens 11/2std. in dieser Schlange, mit Bollerwagen... und wofür? Um nicht mal kontrolliert zu werden... -.-
Danach haben wir den Pavillion wetterfest gemacht. Letztes Jahr haben wir Müllsäcke von innen reingeklebt (wir hatten nicht auf "regenfest" und "mit Wänden" geachtet), was allerdings dazu führte, dass sich all das Regenwasser immer gesammelt hat und wir ständig am Wasser ausschütten waren. Deshalb fanden wir es dieses Jahr schlauer die Müllsäcke von außen zu befestigen. Eigentlich wollten wir den Pavillion letztes Jahr zurück bringen und einen neuen kaufen, aber er war leider schon zu dreckig und mitgenommen.. Und eine Plane hatten wir auch nicht - unsere Taktik dieses Jahr war aber super!

Dann haben wir uns ein bisschen umgeschaut, uns mit unseren Nachbarn bekannt gemacht, Flunky Ball gespielt etc... 

Der Lidl-Rockshop

Flunky Ball

Wir haben den Abend relativ lange zusammen gesessen, getrunken und sind dann irgendwann ins Zelt gekrabbelt (Nachdem ich unsere andere Freundin zurück zu unserem Lager geführt hab, weil sie sich verlaufen hatte, auf der Suche nach ihrem Freund, der mit seinen Jungs auf dem WoMo-Parkplatz gecampt hat).

Freitag waren wir wirklich früh wach (das erste Mal muss es 6.00Uhr oder so gewesen sein), weil es furchtbar kalt war. Ich war unglaublich froh dieses Jahr Isomatten mitgehabt zu haben (letztes Jahr passten diese leider nicht in das Auto :D) und ich hatte drei Schichten Klamotten an.

Wir sind dann gegen Mittag zum WoMo-Camp, weil wir die Jungs einmal besuchen wollten und sind dann um 14.00Uhr direkt zum Eingang des Festivalgeländes gelaufen. Das ist immer super aufregend - der erste Gang aufs Gelände, dieses Feeling... 
Wir haben uns erst einmal alles angesehen. Das ist immer sehr schön, wenn alles noch so sauber und grün ist, alles noch relativ leer...
Erstmal mussten wir dann Nudeln holen bei "Pasta Mario" - wo auch sonst? Ich liebe Pasta Mario! :D Und dann wollten wir zu George Ezra, davor haben wir uns "I heart Sharks" angeguckt. Niemand von uns dreien kannte diese Band, aber die waren wirklich gut. :)


George Ezra haben wir letztendlich nicht gesehen... irgendwie...
Nachmittags haben wir dann mit unseren Nachbarn in deren Camp gesessen und später haben wir dann Lisa, die erst dann nachgekommen ist, vom komplett anderen Ende des gesamten Geländes abgeholt - Leider ohne Bollerwagen, weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass sie noch so viele Sachen mithatte. 

Abends, nachdem auch Lisa sich eingerichtet hatte, ging es dann für uns, ohne Sara, erst einmal zu Thees Uhlmann...
Dazu und zu dem Rest kommen wir dann in "Hurricane 2014 Part III"


Für mich geht es jetzt noch eine Woche zur Berufschule... :)


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Montag, 30. Juni 2014

Hurricane 2014 Part I

Vorbereitung ist alles.

Jetzt kommt schon wieder so ein später Post, weil ich nicht mal mehr am Wochenende Zeit hatte um zu schreiben (Referat für die Berufschule sei Dank) und ich jetzt wieder einfach nicht ins Bett komme, aber heute Nacht gibt es dann erstmal nur den kurzen Vorbereitungspost fürs Hurricane...

Vorbereitungspost darum, weil ein Festivalbesuch immer etwas Planung benötigt und ich mir vorstellen kann, dass einige von euch evtl auch noch auf das ein oder andere Festival gehen werden (vielleicht sogar das erste Mal) und sie es evtl interessiert, was so zu meiner Vorbereitung zählt - oder eher zu der von mir und meinen Freundinnen.


Freundinnen - womit wir schon beim ersten Thema wären. Mit wem wollt ihr zum Festival fahren? Dieses Jahr war mein drittes Jahr Hurricane in Folge und ich hatte bis jetzt eigentlich immer Glück mit meinen "Mitreisenden". 
Natürlich versteht man sich mit der einen oder anderen Person mal besser oder weniger gut, aber man sollte mindestens eine richtig gute Freundin/einen richtig guten Freund dabei haben. Einfach um sich auch mal auszukotzen und aufzuregen, ohne, dass man gleich schief von der Seite angeguckt wird.
Oft ist natürlich auch entscheidend welche Bands/Künstler ihr alle gerne sehen wollt. Die Gruppe kann noch so groß sein, wenn alle verschiedene Musiker sehen wollen und alle alleine unterwegs sind bringt das auf Dauer auch keinen Spaß. Natürlich lernt man auch eigentlich immer neue Leute kennen (es sei denn man ist zu verschlossen), aber meistens ist es einem ja doch lieber mindestens eine Person um sich rum zu haben, die man besser kennt, als den Typen, der einem gerade ein Bier ausgegeben hat.


Bier ist wohl das nächste Stichwort. Auf einem Festival fließt sehr viel Bier... oder auch anderer Alkohol. Das gehört einfach dazu und muss akzeptiert werden. Wenn man selbst keinen Alkohol trinken möchte, dann ist das okay, aber man sollte dann bitte, bitte, bitte nicht die ganze Zeit damit verbringen seinen Freunden zu erzählen, wie schlecht das ist und alle verächtlich mustern, die mittags schon die dritte Dose Bier öffnen - leider hab ich so einen Fall schon so ähnlich miterlebt und ganz ehrlich - das vermiest einem wirklich die Laune... 

Die Laune - heeey... Im Grunde kann man auf dem Hurricane (und ganz sicher auch auf jedem anderem Festival) eigentlich gar keine schlechte Laune haben. Nicht, weil man so viel trinkt, dass man gar nicht mehr schlecht gelaunt sein kann, sondern einfach, weil diese Tage als absoluter Ausnahmezustand zu bezeichnen sind. 
Du siehst richtig viele, gute Bands/Musiker, lernst neue (manchmal auch wunderbare) Leute kennen, bist von deinem tristen Alltag einfach komplett abgeschnitten (lasst um Gottes willen eure neuen, teuren Smartphones zuhause!!!) und musst einfach Spaß haben.

Hm... okay. Am Wichtigsten von den ganzen Vorbereitungen ist wohl das Einkaufen. Schreibt euch einigen Wochen vorher unbedingt auf was ihr alles braucht, was ihr mithaben möchtet und besorgt dann alles rechtzeitig. 
Meine Liste, welche ich dann vorher säuberlich abgeharkt hatte, sah ungefähr so aus:

-TICKET! (natürlich eindeutig das Wichtigste ;D)

-Kamera

-Handy (ich benutze für die Zeit immer mein altes Handy)

-Geld (wie viel ist euch überlassen, aber mit 80€ würde ich schon rechnen)

-Ausweis

-Zelt (für uns dieses Jahr ein 26€-Zelt von ALDI)

-Campingstuhl (Liebe ♥ :D)

-Pavillion (achtet auf "wasserdicht" und am besten auch "mit Wänden")

-Klamotten (man muss auf alles vorbereitet sein, aber es darf nicht zu viel werden - mit den Jahren lernt man auszusortieren)

-Essen (Sara und ich beschränken uns mitlerweile nur noch auf Frühstück - Toast mit Nutella und Belvita Frühstückskekse, Naschen für Zwischendurch und ein bisschen Obst . alles andere kaufen wir dann dort - Nudeln, Pizza, Burger...)

-Trinken (denkt daran nicht nur Alkohol und Mischgetränke zu kaufen, ihr werdet zwischendurch wirklich dankbar für Selter/stilles Mineralwasser sein - außerdem möchtet ihr sicher nicht mit Cola Zähne putzen, oder? :D)

-Zahnbürste, -pasta etc. (alles was für euch wichtig erscheint, aber denkt auch an Sonnencreme, Pflaster, Kopfschmerztabletten, Labello, Taschentücher...)

-Sonnenbrille (für uns vollkommen unverzichtbar geworden!)

-Hurricane-Becher (dies ist für uns ein stabiler Plastikbecher mit Deckel und Strohhalm - super für Mischgetränke und auch gut zum Zähneputzen)

-Tasche (ich selbst benutze immer eine Brusttasche - dann hat man seine Sachen nah bei sich und es ist schwieriger zu klauen.)

-Gummistiefel (auch unverzichtbar)

-Schuhe (nehmt alte Schuhe mit, auf deren Verzicht ihr zur Not auch leben könnt)



So.. dann wünsche ich euch hiermit erst einmal eine gute Nacht und melde mich Freitag wieder zu Wort. Vielleicht ist mir dann noch mehr Wichtiges eingefallen, oder ihr habt ein paar Fragen. :)

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Donnerstag, 19. Juni 2014

Mir platzt der Kopf...

...alles muss sich verändern.

Und schon wieder dieser Ohrwurm nur von dieser einen Zeile des Liedes "Alles Neu" von Peter Fox, aber es passt momentan einfach wieder viel zu gut.
Ich muss noch dies machen, sollte eigentlich noch hier hin, hab dort noch was zu tun und diese Sache sollte auch schon seit letzter Woche erledigt sein... Und dann kommt irgendjemand zu mir und fragt, ob ich nicht mal mit ihm ins Kino möchte, bisschen reden möchte, ihm zuhören kann oder vielleicht bei etwas helfen könnte. Natürlich sage ich dann breit lächelnd, nickend "Ja!" - Zu nett für diese Welt.

Ich brauche Urlaub! Aber nicht nur von der Arbeit (momentan wohl eher von der Berufschule), sondern auch von allem drumherum. Von den Schulsachen, von allen Menschen (Ich liebe meine Freunde, meine Familie - ♥) und vielleicht auch irgendwie von mir...
Ich möchte reisen, mich ins Auto setzen und sehen wohin es mich bringt und wenn es erst einmal nur bis ans Meer ist. Es wird Zeit mein Freund, das Meer wieder zu besuchen, ich spür das, es kribbelt unter den Fingern und es nervt mich, wenn ich jetzt nicht bald am Strand oder auf einem der vielen Deiche stehen kann. 
Genervt sein - das kann ich in letzter Zeit sehr gut. Dann hat meine Mama letztens aus Versehen 3 meiner weißen Klamotten mit einem hellroten Bettlaken gewaschen und nicht bedacht, dass es ja evtl abfärben könnte... Ich war so grantig, vor allem, als die Tipps alá "Mit Geschirrspültab oder Backpulver waschen" einfach nicht funktionieren wollten. 
Als ich heute nach Hause kam, lagen alle drei Sachen wieder strahlend weiß auf dem Küchentisch - naja darunter war ein älterer schwarz-weiß gestreifter Pullover, der ist nun ganz blassrosa mit hellbraunen Streifen, aber sieht schick aus und hat so sicher nicht jeder.. :D
Die Lösung war Entfärber, aber man muss halt wirklich schauen, dass die Orginalfarben farbecht sind, sonst verlieren sie, so wie mein Pullover die Farbe...

Wenn ihr euch jetzt die letzten Postings anschaut, werdet ihr höchstwahrscheinlich denken, dass ich doch nicht mehr alle Tassen im Schrank hab, weil ich in den letzten Monaten doch wirklich oft weg war (London, Türkei, Bayern) und das war auch alles sehr schön, aber ich brauch einfach auch mal wieder Zeit für mich. Niemand der möchte, dass ich irgendwas wegräume, der von mir verlangt an irgendwelchen Dingen zu schreiben, auf die ich mich gerade eh nicht konzentrieren kann bla bla bla - ich will einfach mal nichts tun. Am Meer sitzen und nichts tun, wissen, dass ich nicht machen muss, alles erledigt hab und in den nächsten Tagen auch nichts kommt, was mir vielleicht Bauchschmerzen bereiten könnte... Bald... Bald ist es soweit. Zwei Wochen in "Bad MeinGarten", nur für mich, mit ganz seltenen Terminen (auf die ich mich allerdings schon sehr freue.) und vielen schönen Stunden in meiner Hängematte.


So, heute gibt es nur ein einziges Bild - ist ja auch schon reichlich spät (ich bin Nachts einfach am produktivsten - niemand stört mich, niemand will was von mir und die einzige Person, die mir im Nacken sitzt und sagt, dass es schon viel zu spät ist, bin ich...) und morgen früh muss ich wieder früh hoch, denn es geht zum Hurricane-Festival. Ihr glaubt gar nicht was eine anstrengende Prozedur es immer ist alle Sachen zusammen zu suchen - wünscht mir Glück, dass wir alles in mein kleines Auto bekommen. 
Dafür bekommt ihr nächstes Wochenende einen ausführlichen Festival-Bericht von mir!

Liebe Grüße
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