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Freitag, 5. Juni 2015

Kann man verlernen sich zu verlieben?

Da steht sie nun, mitten im Kornfeld, streckt die Arme in die Luft und das Gesicht der Sonne entgegen. Sie strahlt fast genauso, wie es die große Feuerkugel, festgesteckt am blauen Himmel, schon den ganzen Tag über tut. 
Gerne wäre sie erst später losgezogen und hätte das Zauberlicht am Abend genutzt, doch dafür hat sie keine Zeit... Eigentlich sollte sie jetzt auch schon zuhause sein.


Keine Zeit, keine Zeit und doch hat sie Zeit sich umzudrehen, durch die nickenden Ähren zu laufen und nachzudenken. Die Gedanken kommen automatisch, wenn sie alleine draußen unterwegs ist - nur sie und die Kamera und das Auto, welches einige Meter weiter am Straßenrand geparkt ist.
Keine Musik, niemand der ihr sagt, was zu tun ist, keine Aufgaben, die erledigt werden müssen und die einfache Chance allein mit sich zu sein.

Seit Wochen fragt sie sich, ob man verlernen kann sich zu verlieben, denn seit Monaten hat sie das Gefühl nichts in der Richtung mehr zu spüren - keine rosa Wolken mehr, die rosarote Brille verstaubt in der Ecke und das Herz schlägt gleichmäßig, ohne unregelmäßiges Stolpern.
Ist es, weil sie zu viel erlebt hat, weil sie keine Lust mehr hat zu spielen? Kann sie sich nicht mehr einlassen auf Gefühle? Vielleicht hat sie auch Angst? Angst vor Enttäuschung, vor Verletzung, vor der ganzen Ungewissheit?

Sie denkt nach, streicht mit den Fingern über das Getreide und dann kommt ihr ein Gedanke, der sie seufzen lässt. Es gab in der letzten Zeit doch Augenblicke in denen das Herz stolperte, kurzzeitig aussetzte... Ist er der Grund, weshalb sie nichts für andere empfinden kann? Monatelang hört sie nichts, sieht ihn nicht, denkt nicht an ihn und dann taucht er auf, steht auf einmal vor ihr und die Knie werden weich...


Schnell schüttelt sie sich die blonden Haare aus dem Gesicht, setzt sich die Sonnenbrille auf die Augen und schlendert langsam zurück zu ihrer Kamera. Das ist keine Liebe, vielleicht mag sie ihn gerne, findet ihn... anziehend?!
Aber dennoch gab es zwischendurch immer Menschen, die sie berührten, die ihr Herz erreichten und ihr die Hoffnung auf Liebe gaben und dies ist nun irgendwie vorbei.
Im Grunde ist es ihr auch nicht so wichtig, sie hört Pärchen streiten, sieht den Stress, den einige haben und ist dann froh sowas nicht zu haben, doch wenn diese Pärchen händchenhaltend durch die Straßen laufen, sich anlächeln... 
Natürlich sticht da ihr Herz, zieht sich leicht schmerzhaft zusammen und sie mag sich einbilden wie es ihr versucht einzuflüstern, dass es wieder verliebt sein möchte, dass es die Liebe braucht zum Leben, zum Überleben.

Sie denkt an diese wunderbaren Gefühle, an die Menschen, die Fußspuren auf ihrer Seele hinterließen und daran, dass diese oftmals das einzige waren, was von ihnen blieb und sie denkt daran, dass sie niemanden aufgrund ihrer Empfindungen verlieren möchte - sie möchte sich nicht verlieren.
Auf einmal lächelt sie wieder, während sie die Kamera abbaut und zurück zum Auto läuft. Der Sonnenhut droht fast von ihrem Kopf zu wehen, doch sie hat ihn gut im Griff, genau wie die Gedanken, die Stimmungen und auch die Gefühle. Eigentlich ist sie glücklich, nur verliebt ist sie nicht - zumindest momentan nicht.


Als sie zurück nach Hause fährt, wieder hinein in das bunte Leben, voller Treiben ist sie ganz zufrieden. Auch ganz ohne die Antwort und wenn die Frage sich irgendwann wieder laut und drängend in ihrem Kopf befindet, schließt sie die Augen und denkt an das Kornfeld, die langen Halme, die ihr im Wind zunicken, so als ob sie ihr sagen wollen, dass sie einfach den Weg weitergehen soll und irgendwann passiert es dann schon wieder... und wer weiß vielleicht kennt sie diese Person schon und derjenige steht dann, wenn sie die Augen öffnet, vor ihr im Getreide, lächelt sie an und sagt:
"Liebe kann man nicht erlernen, Liebe passiert, Nadja!" 



 

Ein schönes Wochenende wünsch ich euch! :)

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Freitag, 8. August 2014

Short Stories #8 - Wer bist du?

Wie im letzten Post schon erwähnt rufen Bine und Andrea dieses Jahr in jedem Monat dazu auf Short Stories zu schreiben. 
Für den Monat August lautet das Thema:


Ich könnte jetzt damit beginnen schon bekannte Sachen aufzuzählen, dass ich in Norddeutschland wohne, blonde Haare habe etc, aber es wird darum gebeten von meinen Macken und Träumen zu erzählen, Lieblingsessen, Dinge, die ich nicht mag und deshalb beginne ich jetzt einfach mal mit dem, was mir in meinem Kopf herumschwirrt...


Mein Lieblingsessen ist Schnitzel mit Bratkartoffeln. Meine Lieblingsfarbe ist dunkelrot, aber hellblau/türkis finde ich auch sehr schön. Als Lieblingsfilm kann ich wohl "Avatar" bezeichnen und zu meinen Lieblingsserien gehören "How I met your mother" und "Doctor's Diary". *-*

Tjaaa... Ich liebe Nagellack und als ich noch zur Schule gegangen bin hatte ich mindestens jede Woche ein neues Design auf den Nägeln - Konfetti, Zeitung, König der Löwen. Momentan schaff ich das leider nicht mehr so häufig, aber wenn dann nehme ich mir da auch sehr viel Zeit für, weil es mich irgendwie entspannt... Obwohl ich es hasse die rechte Hand zu lackieren (Ich bin Rechtshänder).

Liebend gern gucke ich Kochsendungen und nehme mir dann immer vor mindestens eines der Rezepte, welche gezeigt wurden, irgendwann mal nach zu kochen. Wie das so ist bleibt es meistens nur beim vornehmen.

Ich bin ein Sommerkind und mir graut es schon davor, wenn es wieder kälter wird, ich morgens im dunklen zur Arbeit zu fahre und abends auch erst im dunklen zurück komme. :(


Mücken sind meine Feinde. Ich hab grundsätzlich große, furchtbar juckende Stiche (höchstwahrscheinlich Allergie -.-) und dass dann auch richtig lange.
Spinnen und Ameisen und alles andere krabbelnde Getier braucht bei mir auch gar nicht ankommen. Fliegen sind auch... doof!

Mein Handy zeigt mir seit ca einem Monat an, dass ich (fast) kein Speicherplatz mehr hab. Ebenso ist meine Dropbox schon fast voll - alles nur, weil ich so viele Bilder mache und keine löschen kann, weil die könnte ich ja vielleicht nochmal brauchen und ebenso lösche ich kaum Musik, weil es ist doch schon irgendwie schön alte Lieder zu hören. 

Ein Traum von mir ist es mal die Westküste der USA zu bereisen. Im Sommer 2010 war ich schon einmal drüben - die Ostküste mit NY, Washington war da auf meiner Liste und ich MUSS unbedingt den Grand Canyon besuchen!
Am liebsten würde ich sowieso einen Road Trip machen - erst einmal durch Europa (ein Freund von mir macht das momentan mit seiner Freundin) und das dann auch gerne nochmal in Amerika! ♥

Ich habe fast 3 Jahre lang für die Kirche gearbeitet, als Teamer für die Konfirmanden und unter anderem bei den sogenannten Kinderbibeltagen (4-12jährige).
Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es immer ziemlich anstrengend war!


Als Macke könnte ich "Haare drehen" benennen. Völlig unbewusst, drehe ich meine Haare auf die Finger, um die Finger, durch die Finger und mache damit alle verrückt. Als kleines Kind hat meine Mama mich deshalb zum Friseur geschleift und die haben dann meine Haare abgeschnitten... Jetzt wo die Haare wieder relativ lang sind ist auch diese Angewohnheit wieder gekommen...

Ganz zum Schluss sollte ich noch erwähnen, dass ich wohl eindeutig zu nett für diese Welt bin. Ich sag nicht oft, wenn mir etwas nicht passt, verschweige dies lieber und ich öffne mich nicht gerne. Heißt ich höre anderen gerne und oft zu, aber so Sachen, die mich mitnehmen - darüber rede ich meist nur mit meiner Mama...  
Mein Herz hängt manchmal leider zu sehr an den falschen Menschen, die, die mir wehtun, denn "eigentlich ist er/sie gar nicht so" und "ich weiß, dass das unnütz ist, aber vielleicht ja doch nicht?!".

So.. es ist wirklich gar nicht so leicht zu entscheiden was man schreiben soll, preisgeben kann, ohne zu viel/zu unpersönlich zu schreiben.
Ich hoffe ihr habt trotzdem einen guten Einblick erhalten! 
Wenn ihr noch mehr wissen möchtet, fragt einfach nach. :)  

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Samstag, 26. Juli 2014

Ein Abend auf der Wiese..

...kein Tag am Meer.

Du bist fort. Du hast mich angesehen, hast gefragt, ob alles okay ist, hast dich entschuldigt, gesagt, dass du mir nicht wehtun wolltest und du hast versprochen, trotz allem für mich da zu sein. 
Ich hab mich weggedreht, genickt, alles abgeharkt und behauptet, dass das alles so viel besser wäre. Ich glaube, du wusstest, dass es wieder einmal nicht stimmt, es gibt schließlich immer genug Anzeichen für meine Lügen, doch vielleicht, vielleicht hast du einfach gemerkt, dass du keine Rücksicht mehr nehmen kannst, dass du jetzt dein eigenes Leben leben musst und ich letztendlich selbst Schuld habe.
Im Grunde stimmt das ja auch, aber... Jetzt liege ich hier im Gras, alleine und ich kann mich nicht mehr konzentrieren, kann mich nicht mal mehr erinnern wann genau du gegangen bist. Einfach aufgestanden, mich nur noch einmal angeschaut, hast meine Hand losgelassen und warst dann verschwunden, so wie die Sonne, die jetzt langsam am Horizont versinkt.


Ich ärgere mich so, über mich selbst, über mein Schweigen, darüber, dass ich nicht aufgewacht bin. Hättest du mich nicht einmal schütteln können, mir zeigen können, was ich will? Natürlich weiß ich, dass du es oft genug versucht hast, immer wieder hast du gesagt, dass das so nicht weiter gehen kann, dass du alles tun würdest, um  mich glücklich zu machen, aber ich... Ich hab einfach geschwiegen, war zu dumm um zu begreifen was ich wirklich brauche.


Langsam wird das Gras feucht, kühler Wind kommt auf und es ist niemand hier, der mir seine Jacke gibt, der mir den Arm um die Schultern legt und die Gänsehaut vertreibt, aber ich bemerke auch nicht, dass es kalt wird. Die Zeit scheint für mich still zu stehen und doch davon zu laufen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass ich hier liege, dass das  zwischen dir und mir vorbei ist und wahrscheinlich auch nicht mehr zurück kommt.


Niemand kann mir noch sagen, dass es wieder wird wie früher, dass du zurück kommst, denn ich begreife etwas. Ganz langsam kommen Gedanken in meinen Kopf, die mir begreiflich machen was der Unterschied zwischen dir und der Sonne ist. Zerbrochen richte ich mich auf. Die Sonne, die kommt immer wieder, jeden Tag, egal was passiert ist, aber du... Du wirst nie wieder kommen, weil ich es vergeigt hab.



(Nur ein bisschen Geschreibsel am Abend, nichts wirklich passiertes...)
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Montag, 14. Juli 2014

Hurricane 2014 Part III

WIR SIND WELTMEISTER! 

Aber dazu in meinem morgigen Post. 
Zuerst einmal Part III meiner Hurricane-Reihe...

Thees Uhlmann hat wieder einmal eine super Show abgeliefert und wir standen im ersten Bereich, relativ weit vorne. Das letzte Bild vom letzten Post war auch von diesem Konzert - die beiden Vögel flogen genau über das Gelände, als Thees Uhlmann Zugvögel gesungen hat. Passte einfach perfekt.
 Was Lisa und mich aber gewundert hat war, dass dieses Jahr nicht kontrolliert wurde wie viele Menschen in den ersten Bereich gelassen worden sind.




Wir hatten dann den Plan in der Umbauphase weiter nach vorne zu gehen, weil Casper... ist halt Casper. Er ist live einfach total gut und ja.
Wir dann also langsam nach vorne gekämpft, kamen allerdings nicht weiter als bis zur Hälfte. Es ging nicht mehr vor, nicht mehr zur Seite, nur noch zurück und weil unsere andere Freundin das so zum ersten Mal mitmachte und uns bat wieder nach hinten zu gehen, traten wir den Rückweg an ("Gerne.. nach hinten ist alles kein Problem!").
Später waren wir noch dankbar dafür...

Wir stellten uns dann an den ersten Wellenbrecher und unterhielten uns dort mit 2 Männern und einem Mädel, die auch eigentlich weiter nach vorne wollten, dies aber auch lieber ließen. Irgendwann bemerkten wir, dass es immer enger wurde. Wir standen mit dem Rücken zur Bühne und sahen deshalb erst kurz vorm Beginn des Konzerts, dass viel zu viele Menschen sich im ersten Bereich drängelten.
Es wurde unglaublich warm und so eng, wie ich es noch nie erlebt hab - bei keinem einzigen Konzert, wo ich je war.
Das Konzert war gut, Casper war wieder einmal der Hammer, aber die Menschenmassen... unglaublich. 

Hier sieht man vllt etwas wie voll es war.

Letztendlich haben sich nach ca einer halben Stunde die ersten Menschen nach hinten geschubst - Ja, man muss geschubst sagen, weil die meistens schon in eine Art Panik verfallen waren und nur noch raus wollten. Ein Mädchen ist über den Wellenbrecher gehoben worden, aber vor lauter Panik auf der anderen Seite einfach auf den Boden gefallen. Das war einfach nicht schön. Später standen und saßen richtig viele Leute einfach auf dem Gelände rum, vollkommen fertig, am weinen...
Davon abgesehen war es aber wieder ein gelungenes Konzert.

Thees Uhlmann hatte dann auch noch einmal einen Auftritt während des Casper Konzerts.

Samstagvormittag saßen wir dann wieder einmal bei unseren Nachbarn, ich hab jemanden an seinen Campingstuhl geklebt, wir haben uns mit Edding angemalt, ebenso wie deren Pavillion und hatten recht viel Spaß...

"Damit du morgen früh was zu lächeln hast, Nadja!" :)


Dann sind wir alle zusammen zu Zebrahead gegangen, haben Eis gegessen (dabei war das bei den Meisten eher ungewollt) und haben die Sonnenstrahlen genossen. 

 Die Donots haben wir uns auch angesehen.

Ebenso war Bastille (♥) ein MUSS - hier gab es dann auch einen von den seltenen Regenschauern.

Irgendwann am Nachmittag war ich dann mit 3 Jungs von unseren Nachbarn allein auf dem Festival-Gelände, da haben wir die Wombats gesehen und sind mit dem Riiiiieeeesenrad gefahren (Eigentlich keine gute Idee mit drei Typen alleine Riesenrad zu fahren... zum Glück hab ich keine Höhenangst. :D)



Letztendlich waren wir dann wieder auf dem Campingplatz und haben auf das Konzert von Volbeat gewartet. Und das war Abends dann nochmal ein besonderes Highlight, allerdings hab ich hier so gut wie keine Bilder gemacht. 
Es war richtig, richtig gut! 

Danach haben wir dann noch recht lange Abschied gefeiert, saßen lange am Grill, der uns als Heizquelle diente, haben viel geredet, gelacht...

Sonntag war dann nicht mehr allzu viel los. Lisa ist schon relativ früh, gegen Mittag nach Hause gefahren und Sara und ich wollten eigentlich Passenger gucken und Abends dann Ed Sheeran. Passenger haben wir dann allerdings nur ein oder zwei Lieder gehört, dann haben wir uns daran gemacht unsere Klamotten zusammen zu suchen und alles ins Auto zu verstauen. Dann saßen wir noch bis 18.30Uhr bei unseren (verbliebenen) Nachbarn und es hieß Abschied nehmen, da wir langsam zu Ed Sheeran gehen wollten. Wir sind dann noch kurz bei Franz Ferdinand hängen geblieben und standen dann relativ weit vorne.
Ehrlich mal Ed Sheeran war mein Highlight!
Er hat so gut Stimmung gemacht und es war wunderschön.



Eigentlich wollten Sara und ich auch schon um 20.00Uhr los, aber wir konnten nicht, weil es so gut war und sind dann bis zum Ende geblieben. Mit einem fürchterlichen Sonnenbrand sind wir dann eine Stunde später als geplant zum Auto maschiert und haben den Heimweg angetreten. Ed Sheeran im Ohr und Sonne im Gesicht... :D
Ganz so schnell ging es allerdings doch nicht, denn wir standen noch ein bisschen im Stau (haben dann mit anderen Hurricane-Besuchern eine Art Picknick auf der Autobahn veranstaltet) und fast 3Std. fährt man so oder so nach Hause. 
Weil wir dann noch Hunger hatten, haben wir nachts um 12 noch das goldene M besucht (Zum Glück hatte ich mein Hurricane T-Shirt an, somit wussten alle sofort Bescheid warum wir so aussahen wie wir aussahen) und nachdem ich dann Sara zuhause abgeliefert hab, bei mir zuhause schnell geduscht hab und um ca. 2.00Uhr ins Bett gefallen bin, durfte ich um halb 7 wieder hoch, weil ich ja wieder zur Berufsschule durfte - yeay! -.- 

Fazit von meiner Seite aus: Geil! 
Und dem Wort muss ich nichts mehr hinzufügen...
Es sei denn mir fällt noch was ein... :D

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Montag, 30. Juni 2014

Hurricane 2014 Part I

Vorbereitung ist alles.

Jetzt kommt schon wieder so ein später Post, weil ich nicht mal mehr am Wochenende Zeit hatte um zu schreiben (Referat für die Berufschule sei Dank) und ich jetzt wieder einfach nicht ins Bett komme, aber heute Nacht gibt es dann erstmal nur den kurzen Vorbereitungspost fürs Hurricane...

Vorbereitungspost darum, weil ein Festivalbesuch immer etwas Planung benötigt und ich mir vorstellen kann, dass einige von euch evtl auch noch auf das ein oder andere Festival gehen werden (vielleicht sogar das erste Mal) und sie es evtl interessiert, was so zu meiner Vorbereitung zählt - oder eher zu der von mir und meinen Freundinnen.


Freundinnen - womit wir schon beim ersten Thema wären. Mit wem wollt ihr zum Festival fahren? Dieses Jahr war mein drittes Jahr Hurricane in Folge und ich hatte bis jetzt eigentlich immer Glück mit meinen "Mitreisenden". 
Natürlich versteht man sich mit der einen oder anderen Person mal besser oder weniger gut, aber man sollte mindestens eine richtig gute Freundin/einen richtig guten Freund dabei haben. Einfach um sich auch mal auszukotzen und aufzuregen, ohne, dass man gleich schief von der Seite angeguckt wird.
Oft ist natürlich auch entscheidend welche Bands/Künstler ihr alle gerne sehen wollt. Die Gruppe kann noch so groß sein, wenn alle verschiedene Musiker sehen wollen und alle alleine unterwegs sind bringt das auf Dauer auch keinen Spaß. Natürlich lernt man auch eigentlich immer neue Leute kennen (es sei denn man ist zu verschlossen), aber meistens ist es einem ja doch lieber mindestens eine Person um sich rum zu haben, die man besser kennt, als den Typen, der einem gerade ein Bier ausgegeben hat.


Bier ist wohl das nächste Stichwort. Auf einem Festival fließt sehr viel Bier... oder auch anderer Alkohol. Das gehört einfach dazu und muss akzeptiert werden. Wenn man selbst keinen Alkohol trinken möchte, dann ist das okay, aber man sollte dann bitte, bitte, bitte nicht die ganze Zeit damit verbringen seinen Freunden zu erzählen, wie schlecht das ist und alle verächtlich mustern, die mittags schon die dritte Dose Bier öffnen - leider hab ich so einen Fall schon so ähnlich miterlebt und ganz ehrlich - das vermiest einem wirklich die Laune... 

Die Laune - heeey... Im Grunde kann man auf dem Hurricane (und ganz sicher auch auf jedem anderem Festival) eigentlich gar keine schlechte Laune haben. Nicht, weil man so viel trinkt, dass man gar nicht mehr schlecht gelaunt sein kann, sondern einfach, weil diese Tage als absoluter Ausnahmezustand zu bezeichnen sind. 
Du siehst richtig viele, gute Bands/Musiker, lernst neue (manchmal auch wunderbare) Leute kennen, bist von deinem tristen Alltag einfach komplett abgeschnitten (lasst um Gottes willen eure neuen, teuren Smartphones zuhause!!!) und musst einfach Spaß haben.

Hm... okay. Am Wichtigsten von den ganzen Vorbereitungen ist wohl das Einkaufen. Schreibt euch einigen Wochen vorher unbedingt auf was ihr alles braucht, was ihr mithaben möchtet und besorgt dann alles rechtzeitig. 
Meine Liste, welche ich dann vorher säuberlich abgeharkt hatte, sah ungefähr so aus:

-TICKET! (natürlich eindeutig das Wichtigste ;D)

-Kamera

-Handy (ich benutze für die Zeit immer mein altes Handy)

-Geld (wie viel ist euch überlassen, aber mit 80€ würde ich schon rechnen)

-Ausweis

-Zelt (für uns dieses Jahr ein 26€-Zelt von ALDI)

-Campingstuhl (Liebe ♥ :D)

-Pavillion (achtet auf "wasserdicht" und am besten auch "mit Wänden")

-Klamotten (man muss auf alles vorbereitet sein, aber es darf nicht zu viel werden - mit den Jahren lernt man auszusortieren)

-Essen (Sara und ich beschränken uns mitlerweile nur noch auf Frühstück - Toast mit Nutella und Belvita Frühstückskekse, Naschen für Zwischendurch und ein bisschen Obst . alles andere kaufen wir dann dort - Nudeln, Pizza, Burger...)

-Trinken (denkt daran nicht nur Alkohol und Mischgetränke zu kaufen, ihr werdet zwischendurch wirklich dankbar für Selter/stilles Mineralwasser sein - außerdem möchtet ihr sicher nicht mit Cola Zähne putzen, oder? :D)

-Zahnbürste, -pasta etc. (alles was für euch wichtig erscheint, aber denkt auch an Sonnencreme, Pflaster, Kopfschmerztabletten, Labello, Taschentücher...)

-Sonnenbrille (für uns vollkommen unverzichtbar geworden!)

-Hurricane-Becher (dies ist für uns ein stabiler Plastikbecher mit Deckel und Strohhalm - super für Mischgetränke und auch gut zum Zähneputzen)

-Tasche (ich selbst benutze immer eine Brusttasche - dann hat man seine Sachen nah bei sich und es ist schwieriger zu klauen.)

-Gummistiefel (auch unverzichtbar)

-Schuhe (nehmt alte Schuhe mit, auf deren Verzicht ihr zur Not auch leben könnt)



So.. dann wünsche ich euch hiermit erst einmal eine gute Nacht und melde mich Freitag wieder zu Wort. Vielleicht ist mir dann noch mehr Wichtiges eingefallen, oder ihr habt ein paar Fragen. :)

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Montag, 9. Juni 2014

Von Spukschlössern und Schneewittchen

Etwas verspätet kommt nun der Bericht vom letzten Urlaub.. Es ging in die Nähe von Aschaffenburg - in die angebliche frühere Heimat Schneewittchens.


In diesem Schloss war ein Museum (das Spessartmuseum), in welchem unter anderem viele verschiedene Spiegel zu betrachten waren, untergebracht. Unter anderem ist hier auch der, wie man sich erzählt, Schneewittchen-Spiegel ausgestellt.


Es gab in dem Museum allerdings auch noch andere Dinge zu sehen. Z.B. einen einen alten Einkaufsladen, in dem man immer noch Bonbons und allerlei Krimskram kaufen kann.



Auch eine alte Apotheke gabs zusehen.


Tjaaa... Was haben wir dann noch gemacht... Wir waren in Rothenburg ob der Tauber. Hier haben wir die bekannten "Striffler Schneeballen" probiert und sind auf der Stadtmauer spazieren gegangen.



Was habt ihr zu Himmelfahrt gemacht? & was macht ihr momentan an Pfingsten?


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Dienstag, 27. Mai 2014

Eine Liebeserklärung an den Sommer

Da momentan ja so unglaublich schönes Wetter ist, finde ich, dass es an der Zeit ist dem Sommer zu sagen was ich an ihm liebe - damit er uns dieses Jahr noch häufiger besucht...
(Seid vorgewahnt: Der Post wird etwas länger + Bilder)

Ich liebe den Sommer!
Ich liebe die warmen Temperaturen - ich meine aber auch wirklich warm, je wärmer, desto besser! Kälte ist nichts für mich (aber das Thema "Schnee kann mir gestohlen bleiben" kommt dann vielleicht im Winter). 

Die Sonne ist da natürlich auch entscheidend für - ohne Sonne = geht nicht!


  Hier sitze ich übrigens auf der Brücke, die ihr oben im Header sehen könnt. 

Durch die Sonne wird man natürlich auch schön braun und die Haare werden um einiges heller (Also das ist zumindest bei mir so.. Natürlich erwischt mich manchmal leider auch ein Sonnenbrand, aber der verwandelt sich meistens später auch in Bräune. Und meine sowieso schon hellen Haare sind dann immer noch heller. :))

Ich liebe es barfuß zu laufen, durch den Sand, über Wiesen und durchs Wasser.



Wasser - ein gutes Stichwort. Ich liebe es im Sommer baden zu gehen. Ob ich nun in unseren "Pool" springe (der letztes Jahr leider seinen Geist aufgab - zum Glück erst, als das Wetter nicht mehr so der Hammer war) oder an einen Badesee in der Nähe fahr oder auch ans Meer. Ich bin einfach ein absolutes Meermädchen irgendwie - da wo ich wohne muss das Meer erreichbar sein, sonst kann ich einfach nicht richtig glücklich werden.



Am Meer kann man natürlich auch die wunderbaren Sonnenuntergänge sehen, die im Sommer natürlich viel besser zur Geltung kommen.


Dies war 2012 auf Rømø.

Im Sommer gibt es sowieso wunderbare Farben. Ich liebe den strahlend blauen Himmel, die grünen Blätter, den hellgelben Sand, das blaue Meer und die ganzen bunten, blühenden Blumen - um nur einige Beispiele zu nennen.

Ich liebe es, wenn meine Katze Nala sich im Sommer auch endlich wieder raustraut, sich in der Sonne ausstreckt und um mich herumschleicht, wenn ich zB in meiner Hängematte liege.



Hängematte - ich liebe meine Hängematte, obwohl diese 2014 ihren Platz draußen noch nicht eingenommen hat.

Im Sommer kann man auch ewig draußen sein, bis spät in die Nacht oder auch einfach bis zum nächsten Morgen. Es wird spät dunkel und früh wieder hell, außerdem ist es oft auch in der Nacht noch warm und es gibt so viele Partys und Festivals etc...




 Hurricane 2012.

Auch tagsüber kann man viele Dinge machen. Letztes Jahr war ich zB mit 3 Freundinnen ein Wochenende in der Nähe von Köln und unter anderem im Phantasialand - sonst fahren wir meistens in den Heide Park (dieses Jahr ist das auch wieder geplant).



2010 war ich im Sommer 2 Wochen lang in Amerika (New York, die Niagara Fälle, Washington...), weil meine Schwester dort als Au Pair gearbeitet hat und wir sie besucht haben - ich liebe Urlaub..  



Vor einigen Jahren zählte zum Sommer auch immer ein Zeltlager. Bis ich 14 Jahre alt war konnte ich dort als Lagerkind mitfahren - es waren die besten 2 Wochen im Jahr.


 Sonnenuntergang über den Zelten.

Die letzten Jahre war ich mit einigen Freundinnen Betreuer im "Konficamp" der Kirche unseres Nachbardorfes. Vor allem der Stockbrotteig gelang uns immer super. :D



Im Sommer liebe ich unter anderem natürlich auch Erdbeeren, Eis und kühle Getränke - Eistee, Milchshakes etc. (Letztes Jahr hab ich in Berlin zum ersten Mal "Berliner Weisse" getrunken - sehr lecker).







 Tja... der Sommer ist wunderbar, meine liebste Jahreszeit. Seht ihr das auch so wie ich? Gibt es noch andere Dinge, die euch am Sommer so gefallen?
Ich selbst werde morgen ganz früh in den Urlaub fahren (dieses Jahr hab ich das aber auch mit Urlauben.. Oo). In die Nähe von Aschaffenburg..


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.

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