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Sonntag, 8. November 2015

Mallorca 2015

Vom 25. - 30. September war ich mit 2 Freundinnen - Kira und Aileen - auf Mallorca im Urlaub. Ganz am Anfang waren wir ca. 10 Mädels, die auf Partyurlaub wollten, letztendlich passte es aber bei vielen nicht und ich hab nur für uns 3 gebucht (da ich im Reisebüro arbeite war das auch ganz einfach :D). 

Wir hatten einen frühen Hinflug, waren Freitag schon morgens um halb 8 auf Mallorca, mussten bis 14Uhr dann noch warten um ins Zimmer zu kommen, aber dann ging es los.

Wir hatten sehr viel Spaß und natürlich war meine kleine "GoPro" auch wieder dabei - an manchen Tagen haben wir allerdings weniger aufgenommen/fotografiert, als an anderen Tagen. Dennoch sind einige schöne, witzige Aufnahmen entstanden und bevor ich hier jetzt weiter vor mich hinfasel, lass ich einfach mal das Video für sich sprechen. :)


Über Kommentare, Follower etc. freu ich mich natürlich immer. :)


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Samstag, 24. Oktober 2015

Was wäre, wenn...

Wie oft fragen wir uns schon, wie etwas gelaufen wäre, wenn wir anders reagiert hätten?
Wie oft zweifeln wir, wägen ab, was gut für uns ist und fragen uns später, ob die andere Entscheidung vielleicht besser gewesen wäre?
Wie oft?

In diesen Zeitpunkten, wo wir abwägen, uns letztendlich entscheiden fühlt sich alles so richtig an, manchmal entscheiden wir uns auch instinktiv, ohne genau zu wissen, dass wir hätten wählen können und später fragen wir uns dann vielleicht, was anders gewesen wäre.
Es gibt einige Sachen, wo ich mich zwischen mehreren Möglichkeiten entschieden habe und wo es richtig war, es gab so manche Situationen, wo ich die eine Entscheidung treffen wollte und dann doch meinen Mut zusammen gekratzt und die andere gewählt habe.

Was wäre, wenn ich öfter meine Meinung gesagt hätte?
Was wäre, wenn ich zu ausgelassenen Partys oder Treffen mitgekommen wäre?
Was wäre, wenn ich beim Konzert auch direkt mit nach vorne gegangen wäre?
Was wäre, wenn ich mich getraut hätte?


In den letzten Tagen gibt es so viele "Was wäre, wenn..."-Fragen und sie haben alle mit Dir zu tun! 

Was wäre, wenn wir uns vielleicht woanders kennen gelernt hätten? Wenn wir uns z.B. reinzufällig mal in Deiner ursprünglichen Heimatstadt begegnet wären? Vielleicht hätte ich Dich nach den Weg gefragt und was wäre, wenn Du ihn mir dann persönlich hättest zeigen müssen, weil ich etwas zu verwirrt bin? Was wäre, wenn...?

Das wo wir uns getroffen haben, finde ich allerdings gar nicht so schlimm - Strand klingt doch ganz schön. Das wie ist eigentlich auch ganz in Ordnung und das wann war auch okay...

Was wäre, wenn wir uns am nächsten Tag wirklich gleich vearbredet hätten? Wenn ich mich getraut hätte unten im Restaurant mit Dir zu reden, Dich besser kennenzulernen und Dir die gleiche Chance zu geben? Was wäre, wenn Du mich wirklich kennen würdest, wissen würdest wer ich bin? Was wäre, wenn...?

Ich hab mich nicht getraut, hab mich geziert, Dir gegenüber behauptet, dass das nicht nett für die Anderen wäre - beide Mädels sagten ich sollte es tun, aber ich hab es nicht getan, wollte nicht enttäuscht werden - hab mich nicht getraut!


Was wäre, wenn ich Dir gesagt hätte, dass ich gerne möchte, dass wir uns wiedersehen? Wenn ich gesagt hätte, dass unsere Städte nun nicht so weit auseinander liegen und ich kein wirkliches Problem mit den Kilometern habe? Was wäre, wenn...?

Nein, ich wollte das nicht zugeben, dass mich das so störte, wollte den Sommer für immer festhalten, dieses Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Unabhängigkeit ist das Stichwort, wenn ich jetzt so darüber nachdenke - ich wollte nie wieder abhängig sein, werden oder auch nur so wirken und ich möchte es auch immer noch nicht.

Was wäre, wenn ich mich die letzte Nacht nicht so seltsam benommen hätte? Wenn ich nur ein bisschen getanzt und die letzte Nacht einfach nur noch ein bisschen genossen hätte? Was wäre, wenn...?

Die Nacht würde ich gerne streichen, weil das alles dumm war - nicht furchtbar, nicht peinlich, aber es absolut auch nicht wert weiter darüber zu sprechen. Geschriebene Worte, Telefonate, Geklopfe und ein ewiges Hin- und Her. Vielleicht, weil es der letzte Abend war, vielleicht, weil es mir nicht so gut ging, vielleicht hätte ich einfach nur ins Bett gehört.

Was wäre, wenn ich am nächsten Tag, den letzten Tag, zumindest nochmal mit Dir geredet hätte? Wenn ich Dir erklärt hätte, dass es mir Leid tut oder sowas in der Art? Was wäre, wenn...?

Es reichte letztendlich gerade mal für ein "Hallo", wir sahen uns nicht richtig an, wir saßen nicht mal mehr weit auseinander und doch schien das, was die letzten Tage zwischen uns zu sein schien, nicht mehr zu exestieren, oder unsichtbar geworden zu sein.
Wir gehen, ohne ein Blick, ohne ein Wort und sehen uns wohl wirklich nie wieder...

Heute sitze ich hier und schreibe diese Zeilen, ich hatte einen kleinen Versuch der Kontaktaufnahme versucht - ohne Erfolg... Du warst nach langer Zeit mal wieder jemand den ich für "anständig" und "richtig" hielt. Jemand, der nett war, der auf mich geachtet hat, der mich berührt hat, jemand den ich zu den "Guten" zählte, aber ich weiß, dass Du auch einiges hättest anders machen können, dass die Dinge so kamen, wie sie kamen, weil wir Beide Entscheidungen getroffen hatten...
Ich frage mich nur, ob Du nun evtl. auch zuhause sitzt und dich fragst:
"Was wäre, wenn...?"


Ich hoffe es!



In letzter Zeit war/ist es sehr ruhig hier, ich hab einiges zu tun, war auch zugegebenermaßen etwas unmotiviert und dann bin ich auch noch zum ersten Mal Tante geworden - juhuuu ♥ - dadurch kam der Blog leider etwas zu kurz. :/



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Sonntag, 28. Juni 2015

Wenn Freunde nicht mehr Freunde sind.

Ich hab lange überlegt, ob ich diese Worte schreiben und letztendlich auch posten soll, weil sie sehr hart und auch verletzend klingen, aber ich finde man muss auch mal über die schlechten Seiten, die schlechten Personen im Leben sprechen und allein das aufschreiben und mitteilen hat mir wieder sehr geholfen... 
Somit ist dies mein (sehr dunkles) Wort zum Sonntag: 

Immer wieder schreibe ich darüber was für tolle Freunde ich habe, wie viele schöne Momente ich mit ihnen erlebe und all das. Nur ganz am Anfang hab ich mal darüber geschrieben, dass bei mir mit den Freunden auch nicht immer alles so rosig läuft oder lief.
Mit "nicht so rosig laufen" meinte ich hier mal einen Streit, ein paar Reibereien und auch mal ein paar Zickereien. Mit guten Freunden hat man vielleicht auch ein paar Monate keinen Kontakt mehr, weil man sich nicht mehr versteht oder weil man einfach mal eine Auszeit voneinander braucht, aber ich habe noch nie darüber geschrieben, dass man anfängt ehemalige Freunde nicht mehr zu mögen und vielleicht sogar eine wirkliche Abneigung entwickelt.



 Es gibt eine Person, die ich zu meinen Freunden zählte, für die ich da war und der ich zugehört hab, auch wenn sich die Geschichten immer und immer wiederholt haben. 
Sie hat sich Rat bei mir geholt, über meine Geschichten gelacht, sich von mir umarmen lassen und dann... dann war das vorbei. 

Ihr waren ihre Freunde scheinbar nicht gut genug, sie brauchte immer einen Partner, eine Beziehung oder etwas, was sie zumindest so nennen konnte. 
Sie schloss sich öfter bei uns aus, hatte keine Zeit für uns, sagte kurzfristig ab und wunderte sich dann, wenn wir sie irgendwann nicht mehr fragten.
Natürlich redeten wir darüber, versuchten das zu klären, aber letztendlich blieb alles wie es war, sie hatte immer weniger Zeit, keine Lust mehr darüber zu reden, sah nicht ein, dass das alles so nicht weitergehen konnte und als wir dann bei zwei Freundinnen eingeladen wurden und sie nicht, brannte anscheinend etwas durch.
Sie sprach kein Wort mehr mit uns, postete vor Wut trotzende Sätze bei Facebook und versuchte dann mich über WhatsApp anzugiften. 

Es war so kindisch und so dumm, doch wir konnten auch eine Woche später noch nicht einfach sagen, dass alles wieder gut ist. Sie wurde schließlich richtig beleidigend, zickte herum und weinte sich bei unseren Klassenkameraden aus. Diese versuchten dann uns umzustimmen, versuchten uns dazu zu bringen uns zu entschuldigen, wieder einmal einen Schritt auf sie zuzugehen und diesen lächerlichen Streit klein beizugeben.

Ja, vielleicht waren wir stur und kleinlich, doch wir wussten, dass es so einfach nicht weiter gehen konnte, dass sie damit einfach nicht schon wieder durchkommen durfte. Später erst sah ich ein was für einen großen Schaden sie anrichtete, was für Sachen sie erzählte, die überhaupt nicht stimmten. 

Da wir uns schon länger kannten/kennen und somit ein paar gemeinsame Freunde hatten/haben (die ich ihr ironischerweise vorgestellt habe) fing sie letztendlich auch an hier ihre Geschichten zu erzählen, Hass gegen mich zu streuen. Ich wollte da niemanden mit reinziehen, wollte, dass wir das untereinander klären, doch letztendlich hatte ich Streit mit allen, weil ich ja die war, die gegen sie hetzte, die Lügen verbreitete und kein Interesse mehr an einer Versöhnung hatte...


Seit ca. 3 Jahren haben wir keinen Kontakt mehr, ab und zu sehe ich sie noch und muss mit ansehen, wie sie meine Freundinnen umarmt und mit ihnen feiert. Ich höre Geschichten, dass wir uns angeblich wieder versöhnt hätten und sehe wie sie sich auf ein Gruppenfoto von uns schleicht. 
Es gab noch nie eine Person, die so tief in meinem Ansehen gesunken ist, die es sich so mit mir versaut hat, dass ich wohl niemals wieder ein Wort mit ihr wechseln werde, aber sie... Sie hat es geschafft. 

Es mag vielleicht hart klingen, aber sie ist wirklich die Person, der ich nicht mehr helfen würde, die Person, bei der ich mich damals freute, als sie durch das Abi fiel, die Person, der ich heute einfach nichts Gutes mehr gönne...



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Sonntag, 11. Januar 2015

Abschied

Sie begleitet mich schon mein ganzes Leben... 
Sie ist da, wenn ich krank bin, sie kommt zu mir, wenn ich traurig bin & tröstet mich, sie fragt mich nichts, ich verlange nichts von ihr, sie begrüßt mich, wenn sie mich zum ersten Mal am Tag sieht & wenn ich wieder nach Hause komme... 
Sie vertraut mir & auch wenn viele sagen, dass nur ein Hund der beste Freund des Menschen sein kann - Nein, meine Katze ist meine beste Freundin & nur, wer versteht was das zu bedeuten hat, sollte darüber nachdenken sich ein Haustier anzuschaffen… (2012)

Wie einige von euch vielleicht schon auf Instagram mitbekommen haben musste wir am 5.1.2015 Abschied von unserer Katze nehmen. Hier hab ich schon mal über sie geschrieben, über die Beschwerden, die mit dem Alter immer mehr zugenommen haben und wie viel sie mir bedeutet.


Wir haben uns den gesamten Dezember über gefragt, wann es Zeit ist, ob es noch länger geht, ob man merkt, wenn es soweit ist. Haben uns Informationen bei Freunden und Verwandten geholt, haben ihr den Lebensabend so schön wie möglich gestaltet, die Tage und Abende genossen, die sie bei uns lag. 



Sie fiel oft von der Sofalehne, weshalb wir ihr einen Stuhl an die Kante stellten, saß irgendwann nur noch herum, war in manchen Situationen schon sehr weit weg und für alle, die evtl auch mal vor solch einer Entscheidung stehen - ja man merkt, wenn es soweit ist, wenn man Abschied nehmen und sein geliebtes Haustier gehen lassen muss... 

Am 5.1. sind meine Mama, meine Schwester und ich morgens zum Tierarzt gefahren, Nala in der Transportbox. Wir mussten nicht sehr lange warten, weil wir auch einen Termin hatten und dieser noch vor den eigentlichen Öffnungszeiten lag. 
Kurz bevor wir in den Raum gerufen worden sind, kam Papa auch noch zu uns, weil Nala ja auch sein Leben seit fast 20 Jahren begleitet hat. 
Somit sind wir alle 4 den letzten Weg mit unserem Vierbeiner gegangen und waren bis zum Schluss bei ihr...

Es war eine schwere Entscheidung und natürlich sehr traurig, aber es war das Beste für sie und sie hatte ein wunderbares Leben bei uns - das ist die Hauptsache!
Da ich diesen Montag noch krankgeschrieben war, war ich den gesamten Tag noch zuhause und es war wirklich ein furchtbares Gefühl keine Katze mehr um sich zu haben, kein miauen mehr zu hören, niemand mehr, der sich auf den Laptop setzte oder sich auf einen schmiss.
Es ist immer noch seltsam und das wird es auch wahrscheinlich noch sehr lange bleiben. Die Tür bewegt sich und man denkt, dass im nächsten Moment die Katze neben einem sitzt, um dann zu merken, dass es nur der Wind war. 
Man kommt nach Hause, schließt die Tür auf und hat schon das Miauen im Ohr...
Meine Mama geht nach der Arbeit manchmal noch zum Katzenfutterregal, bis ihr einfällt, dass wir keine Katze mehr haben.


Ich hab sie immer noch unglaublich doll lieb und ich vermisse sie, aber irgendwann kommt einfach der Moment an dem man Abschied nehmen muss und dann sollte man aber auch froh sein so viele wunderbare Jahre mit seinem Haustier erlebt zu haben!


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Sonntag, 14. September 2014

Von Hoffnungen und Wünschen...

Wenn man sich etwas wirklich wünscht,
wenn man ganz fest daran glaubt,
dann passiert das auch!
(ZweiOhrKüken)

Ihr kennt das sicherlich, oder wenigstens die Mädels unter euch, man lernt jemanden kennen, versteht sich im Grunde auf Anhieb mit dieser Person, bemerkt, dass man super viele Gemeinsamkeiten hat, es scheint alles gut zu sein und dann... Dann herrscht Funkstille, man hört nichts mehr, keine Nachfrage mehr was man macht, ob man sich mal wiedersieht - nichts, nada, niente!

Trotz des Rates meiner Freundinnen mich, in meiner (im Grunde genau so einer) momentanen Situation, nicht zu melden, wurde ich (natürlich) schwach, war aber auch froh, dass es wenigstens eine Antwort gab und wir den gesamten Tag über dann wieder geschrieben haben, doch jetzt kommt da schon wieder nichts... 

 

Mein Stolz ist jetzt (noch) zu groß um mich selbst wieder zu melden und irgendwie fahren die Gedanken Karussell.
Was ist, wenn alles gar nicht so gut war? Was ist, wenn du einfach dachtest, es sei gut und irgendetwas ist schief gelaufen? Vielleicht hast du etwas gesagt, was ihm nicht passte? Vielleicht hast du selbst den kleinen Funken Interesse gelöscht mit einer Sache, die du nicht einmal bemerkt hast? 

Nur ein bisschen Hoffnung bleibt, flackert allerdings wie ein kleine Flamme im Wind, bereit zu erlöschen und mich im Dunkeln dastehen zu lassen, oder doch noch zu entflammen... 


Die Stunden ziehen sich, ich springe auf, wenn das altbekannte Geräusch einer Nachricht erklingt, eigentlich schon mit dem Wissen, dass es wer anders ist - hat er vielleicht eine andere? Eine, die er vielleicht passender findet?
Schweig still, mein Kopf! Lass mich ruhen und hör auf die Gedanken zu verdrehen und umher zu wirbeln - tu dich mit dem Stolz zusammen und dann bringt die Gedanken wieder auf klaren Kurs...


Erinnert ihr euch an das kleine Monster "Hagel"? Der hat das in solchen Momenten, an solchen Tagen wieder besonders leicht, aber... 
Ich werde mich jetzt ablenken, werde wieder aufstehen, unabhängig meine Sachen packen und losziehen, weiter durchs Leben, Hagel wieder in eine der hintersten Ecken drängen und abwarten.. Tee trinken - mehr kann ich letztendlich ja doch nicht tun.


Wart ihr auch schon mal in solch einer oder ähnlichen Situation? Was habt ihr unternommen oder nicht gemacht? Wie ist es ausgegangen? 
Teilt eure Geschichten gerne unter diesen Post, denn ich hab gehört, dass eine dosierte Menge Jammern am Tag auch gut für die Seele ist - also habt ihr hiermit die offizielle Erlaubnis in euren Kommentaren zu jammern. :D

Und zum Schluss:
Fotos (die nicht meinigen): tumblr & pinterest

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Montag, 14. Juli 2014

Hurricane 2014 Part III

WIR SIND WELTMEISTER! 

Aber dazu in meinem morgigen Post. 
Zuerst einmal Part III meiner Hurricane-Reihe...

Thees Uhlmann hat wieder einmal eine super Show abgeliefert und wir standen im ersten Bereich, relativ weit vorne. Das letzte Bild vom letzten Post war auch von diesem Konzert - die beiden Vögel flogen genau über das Gelände, als Thees Uhlmann Zugvögel gesungen hat. Passte einfach perfekt.
 Was Lisa und mich aber gewundert hat war, dass dieses Jahr nicht kontrolliert wurde wie viele Menschen in den ersten Bereich gelassen worden sind.




Wir hatten dann den Plan in der Umbauphase weiter nach vorne zu gehen, weil Casper... ist halt Casper. Er ist live einfach total gut und ja.
Wir dann also langsam nach vorne gekämpft, kamen allerdings nicht weiter als bis zur Hälfte. Es ging nicht mehr vor, nicht mehr zur Seite, nur noch zurück und weil unsere andere Freundin das so zum ersten Mal mitmachte und uns bat wieder nach hinten zu gehen, traten wir den Rückweg an ("Gerne.. nach hinten ist alles kein Problem!").
Später waren wir noch dankbar dafür...

Wir stellten uns dann an den ersten Wellenbrecher und unterhielten uns dort mit 2 Männern und einem Mädel, die auch eigentlich weiter nach vorne wollten, dies aber auch lieber ließen. Irgendwann bemerkten wir, dass es immer enger wurde. Wir standen mit dem Rücken zur Bühne und sahen deshalb erst kurz vorm Beginn des Konzerts, dass viel zu viele Menschen sich im ersten Bereich drängelten.
Es wurde unglaublich warm und so eng, wie ich es noch nie erlebt hab - bei keinem einzigen Konzert, wo ich je war.
Das Konzert war gut, Casper war wieder einmal der Hammer, aber die Menschenmassen... unglaublich. 

Hier sieht man vllt etwas wie voll es war.

Letztendlich haben sich nach ca einer halben Stunde die ersten Menschen nach hinten geschubst - Ja, man muss geschubst sagen, weil die meistens schon in eine Art Panik verfallen waren und nur noch raus wollten. Ein Mädchen ist über den Wellenbrecher gehoben worden, aber vor lauter Panik auf der anderen Seite einfach auf den Boden gefallen. Das war einfach nicht schön. Später standen und saßen richtig viele Leute einfach auf dem Gelände rum, vollkommen fertig, am weinen...
Davon abgesehen war es aber wieder ein gelungenes Konzert.

Thees Uhlmann hatte dann auch noch einmal einen Auftritt während des Casper Konzerts.

Samstagvormittag saßen wir dann wieder einmal bei unseren Nachbarn, ich hab jemanden an seinen Campingstuhl geklebt, wir haben uns mit Edding angemalt, ebenso wie deren Pavillion und hatten recht viel Spaß...

"Damit du morgen früh was zu lächeln hast, Nadja!" :)


Dann sind wir alle zusammen zu Zebrahead gegangen, haben Eis gegessen (dabei war das bei den Meisten eher ungewollt) und haben die Sonnenstrahlen genossen. 

 Die Donots haben wir uns auch angesehen.

Ebenso war Bastille (♥) ein MUSS - hier gab es dann auch einen von den seltenen Regenschauern.

Irgendwann am Nachmittag war ich dann mit 3 Jungs von unseren Nachbarn allein auf dem Festival-Gelände, da haben wir die Wombats gesehen und sind mit dem Riiiiieeeesenrad gefahren (Eigentlich keine gute Idee mit drei Typen alleine Riesenrad zu fahren... zum Glück hab ich keine Höhenangst. :D)



Letztendlich waren wir dann wieder auf dem Campingplatz und haben auf das Konzert von Volbeat gewartet. Und das war Abends dann nochmal ein besonderes Highlight, allerdings hab ich hier so gut wie keine Bilder gemacht. 
Es war richtig, richtig gut! 

Danach haben wir dann noch recht lange Abschied gefeiert, saßen lange am Grill, der uns als Heizquelle diente, haben viel geredet, gelacht...

Sonntag war dann nicht mehr allzu viel los. Lisa ist schon relativ früh, gegen Mittag nach Hause gefahren und Sara und ich wollten eigentlich Passenger gucken und Abends dann Ed Sheeran. Passenger haben wir dann allerdings nur ein oder zwei Lieder gehört, dann haben wir uns daran gemacht unsere Klamotten zusammen zu suchen und alles ins Auto zu verstauen. Dann saßen wir noch bis 18.30Uhr bei unseren (verbliebenen) Nachbarn und es hieß Abschied nehmen, da wir langsam zu Ed Sheeran gehen wollten. Wir sind dann noch kurz bei Franz Ferdinand hängen geblieben und standen dann relativ weit vorne.
Ehrlich mal Ed Sheeran war mein Highlight!
Er hat so gut Stimmung gemacht und es war wunderschön.



Eigentlich wollten Sara und ich auch schon um 20.00Uhr los, aber wir konnten nicht, weil es so gut war und sind dann bis zum Ende geblieben. Mit einem fürchterlichen Sonnenbrand sind wir dann eine Stunde später als geplant zum Auto maschiert und haben den Heimweg angetreten. Ed Sheeran im Ohr und Sonne im Gesicht... :D
Ganz so schnell ging es allerdings doch nicht, denn wir standen noch ein bisschen im Stau (haben dann mit anderen Hurricane-Besuchern eine Art Picknick auf der Autobahn veranstaltet) und fast 3Std. fährt man so oder so nach Hause. 
Weil wir dann noch Hunger hatten, haben wir nachts um 12 noch das goldene M besucht (Zum Glück hatte ich mein Hurricane T-Shirt an, somit wussten alle sofort Bescheid warum wir so aussahen wie wir aussahen) und nachdem ich dann Sara zuhause abgeliefert hab, bei mir zuhause schnell geduscht hab und um ca. 2.00Uhr ins Bett gefallen bin, durfte ich um halb 7 wieder hoch, weil ich ja wieder zur Berufsschule durfte - yeay! -.- 

Fazit von meiner Seite aus: Geil! 
Und dem Wort muss ich nichts mehr hinzufügen...
Es sei denn mir fällt noch was ein... :D

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Sonntag, 6. Juli 2014

Hurricane 2014 Part II

Donnerstagmorgen packten wir die Sachen in mein Auto (Dietär, mein liebster Opel Corsa) und ich sag euch das war ziemlich anstrengend.. :D

3 Personen + Klamotten, 2 Zelte, ein Pavillion, Essen.. all das was auf der Liste steht, die ich in Part I aufgezählt hab und einen Bollerwagen - das hab ich überhaupt noch gar nicht erwähnt. 
Das erste Jahr auf dem Hurricane - 2012 - haben wir uns mühselig mit unseren Klamotten abgekämpft (wir hatten auch eindeutig zu viel mit, das ist wahrscheinlich immer so, wenn man das erste Mal auf ein Festival fährt) und letztes Jahr haben wir uns dann eine Sackkarre von unseren Campnachbarn leihen müssen... Aber habt ihr schon einmal eine vollgepackte Sackkarre, umschnürrt mit Panzertape (Panzertape gaaaaanz wichtig!) über eine nasse Koppel, durch Schlamm und einfach über den Campingplatz ziehen/schieben müssen? Und aus genau dem Grund hat sich Sara nun einen Bollerwagen gekauft und es war die beste Idee überhaupt, weil wir ihn dann auch als Tisch benutzt haben.


Mittags sind wir dann angekommen und mussten dann natürlich erstmal wieder ein bisschen warten - im Campingstuhl (♥).
Ca um 14.00Uhr wurden dann die Bändchenzelte geöffnet, vielleicht auch etwas später, auf jeden Fall ging das alles recht gut von der Organisation her, dies war leider etwas anders in der Schlange zum Campingplatz. 
Hier wird man kontrolliert, ob man Glasflaschen oder andere gefährliche Gegenstände mit hat (ihr müsst eure Getränke aus den Glasflaschen in PET-Flaschen umfüllen), es hat so lange gedauert - es ging einfach nicht voran und irgendwann hat jemand einfach den Zaun geöffnet und es sind dutzend Menschen so auf den Platz gestürmt.
Es wurde ein Security-Mann hingeschickt, der natürlich nichts dagegen ausrichten konnte und da waren wir schon leicht geschockt, weil es normalerweise immer gut funktioniert hat und es noch nie Probleme gab.

Während Sara den Regenschutz des Pavillions vorbereitet hat, sind ich und unsere andere Freundin (für sie war es dieses Jahr das erste Mal Festival) nochmal zum Auto, um den Rest der Sachen zu holen und wir standen mindestens 11/2std. in dieser Schlange, mit Bollerwagen... und wofür? Um nicht mal kontrolliert zu werden... -.-
Danach haben wir den Pavillion wetterfest gemacht. Letztes Jahr haben wir Müllsäcke von innen reingeklebt (wir hatten nicht auf "regenfest" und "mit Wänden" geachtet), was allerdings dazu führte, dass sich all das Regenwasser immer gesammelt hat und wir ständig am Wasser ausschütten waren. Deshalb fanden wir es dieses Jahr schlauer die Müllsäcke von außen zu befestigen. Eigentlich wollten wir den Pavillion letztes Jahr zurück bringen und einen neuen kaufen, aber er war leider schon zu dreckig und mitgenommen.. Und eine Plane hatten wir auch nicht - unsere Taktik dieses Jahr war aber super!

Dann haben wir uns ein bisschen umgeschaut, uns mit unseren Nachbarn bekannt gemacht, Flunky Ball gespielt etc... 

Der Lidl-Rockshop

Flunky Ball

Wir haben den Abend relativ lange zusammen gesessen, getrunken und sind dann irgendwann ins Zelt gekrabbelt (Nachdem ich unsere andere Freundin zurück zu unserem Lager geführt hab, weil sie sich verlaufen hatte, auf der Suche nach ihrem Freund, der mit seinen Jungs auf dem WoMo-Parkplatz gecampt hat).

Freitag waren wir wirklich früh wach (das erste Mal muss es 6.00Uhr oder so gewesen sein), weil es furchtbar kalt war. Ich war unglaublich froh dieses Jahr Isomatten mitgehabt zu haben (letztes Jahr passten diese leider nicht in das Auto :D) und ich hatte drei Schichten Klamotten an.

Wir sind dann gegen Mittag zum WoMo-Camp, weil wir die Jungs einmal besuchen wollten und sind dann um 14.00Uhr direkt zum Eingang des Festivalgeländes gelaufen. Das ist immer super aufregend - der erste Gang aufs Gelände, dieses Feeling... 
Wir haben uns erst einmal alles angesehen. Das ist immer sehr schön, wenn alles noch so sauber und grün ist, alles noch relativ leer...
Erstmal mussten wir dann Nudeln holen bei "Pasta Mario" - wo auch sonst? Ich liebe Pasta Mario! :D Und dann wollten wir zu George Ezra, davor haben wir uns "I heart Sharks" angeguckt. Niemand von uns dreien kannte diese Band, aber die waren wirklich gut. :)


George Ezra haben wir letztendlich nicht gesehen... irgendwie...
Nachmittags haben wir dann mit unseren Nachbarn in deren Camp gesessen und später haben wir dann Lisa, die erst dann nachgekommen ist, vom komplett anderen Ende des gesamten Geländes abgeholt - Leider ohne Bollerwagen, weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass sie noch so viele Sachen mithatte. 

Abends, nachdem auch Lisa sich eingerichtet hatte, ging es dann für uns, ohne Sara, erst einmal zu Thees Uhlmann...
Dazu und zu dem Rest kommen wir dann in "Hurricane 2014 Part III"


Für mich geht es jetzt noch eine Woche zur Berufschule... :)


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Dienstag, 6. Mai 2014

Schon wieder 1 Jahr älter..

Jaaa... Ich muss sagen ich hatte Geburtstag, am 27.04. nämlich und ich wurde 21 Jahre alt. Wo zum Teufel sind die Jahre abgeblieben? Mit 14 will man endlich 16 sein, mit 16 wünscht man sich endlich die Volljährigkeit und wenn man dann den 18. Geburtstag hatte... Dann wollen die meisten gar nicht älter werden. 
Mein 19. Geburtstag hab ich unter dem "Motto" 18+1 gefeiert, weil 19 wieder so ein Alter ist - das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.

Nun ja, aber was muss das muss. Nun bin ich also international volljährig. Am 26. kamen dann einige meiner Freundinnen, zum reinfeiern, allerdings war an dem Abend auch wieder einmal Zeltfest. Eines der größeren Sorten und dort haben wir dann weiter gefeiert.

Nachmittags am 27. kam dann meine Familie zum Kaffeetrinken und es gab die obligatorische Geburtstags-Erdbeer-Torte...


Ich bin an diesem Tag so gut wie die Einzige, die davon zwei Stücke bekommt, weil sie so schnell alle ist, aber... Sie ist auch einfach unglaublich lecker, auch wenn es natürlich eine absolute Kalorienbombe ist.

Dann sind wir ein bisschen spazieren gegangen. Das Wetter war einfach perfekt - strahlend blauer Himmel, um die 20°C und kaum Wind.





Diesmal konnte ich dann auch endlich mal ein paar Kirschbäume fotografieren. Bei uns im Dörfchen gibt es allerdings leider keine öffentlichen Bäume, sondern nur die, die in den Gärtern unserer Nachbarn stehen. 
Später möchte ich einen großen Garten mit ganz vielen Kirsch-, Apfel- und Magnolienbäumen haben (oder ich möchte zumindest von so einem gut ausgestatteten Park in der Nähe wissen).

Abends gab es dann noch leckeres Kartoffelgratin, mit Schnitzeln und Salat - hier hab ich leider keine Bilder von gemacht, aber es sah genauso lecker aus, wie es geschmeckt hat.

Was ich immer irgendwie interessant finde ist, wer einem zum Geburtstag gratuliert und wer nicht. Es gibt Menschen, von denen hörst du monatelang nichts und dann gratulieren sie dir überschwänglich und freuen sich so real, so echt für dich und dann sind da die Menschen, von denen du denkst sie wären Freunde von dir, die nichts von sich hören lassen...

Jetzt ist der Geburtstag auch schon über eine Woche her, ich hab gerade "Das Tauschkonzert" geschaut und musste ein paar Tränen verdrücken als Xavier Naidoo Andreas Gabalier's Song "Amoi seg ma uns wieder" gesungen hat...


  Evtl kommt morgen nochmal ein neuer Post (war ja jetzt auch länger Funkstille), bevor ich übermorgen dann in die Türkei fliege. :)

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Freitag, 25. April 2014

Alte Freunde - Neue Freunde

Du kannst wahrscheinlich jeden auf der Welt nach Freundschaften fragen, die nicht mehr bestehen und die man immer noch sehr vermisst - egal wie lange es her ist.
Es wird mindestens jeder 3. eine Geschichte erzählen können, die ihn irgendwie immer noch berrührt... Vielleicht sogar 2 oder 3 Geschichten.


Ich kenne auch mehrere Geschichten.
Damals hatte ich eher Jungs als Freunde. Ich bin auf Bäume geklettert, hab Detektiv gespielt, Weitsprung von der Schaukel gemacht (Das erklärt unter anderem die eine Narbe am Fuß), war einer der Ninja Turtles...


...und letztendlich hab ich meine Nachmittage auch lieber in der Sandkiste mit riesigen Soldatenarmeen verbracht, als mit den Barbies auf der Decke im Garten zu spielen...
Jetzt sagen bestimmt einige, dass es doch ganz logisch ist, dass sich solche Freundschaften verändern und irgendwann gar nicht mehr existieren, aber es ist doch trotzdem irgendwie traurig, oder seh ich das falsch? 
Natürlich kann man heute nicht mehr im Sandkasten buddeln und als Ninja Turtel durch die Wälder springen (soll natürlich nicht heißen, dass man das nicht mehr machen darf - wo bleibt denn da der Spaß?), aber sich jetzt später zu ignorieren, so zu tun, als hätte man sich nie gekannt... 
Das finde ich falsch und macht mich traurig! 
Ich mach zwischendurch mal den ersten Schritt, immer mal wieder, aber bringen tut das nichts...


 Casper

Und dann gibt es da noch die Geschichte von der Freundschaft, die nach 16Jahren an neuen Freunden zerbrochen ist... Ihr denkt, euch kann sowas nie passieren, ihr seid die besten Freunde, ihr kennt alles von euch und dann auf einmal wird euch bewusst, dass eure Freundschaft schon lange nicht mehr das ist was sie mal war. 
Oder es merkt nur einer von euch. Dann setzt diese Person alles drauf und dran um die Freundschaft zu retten, doch es geht nicht. Sie schafft es einfach nicht - die Freundin hört ihr auch nicht zu, sie will nicht sehen was gerade kaputt geht, oder dass überhaupt etwas kaputt geht...
Bei mir war es so, dass alles in einen Streit ausgeartet ist und dann hatten wir keinen Kontakt mehr - war ein bisschen schwieriger, weil unsere Eltern auch beste Freunde sind. 
Mit der Zeit haben wir dann wieder den Kontakt gesucht, haben geschrieben, uns getroffen, geredet und heute ist es wirklich wieder eine schöne Freundschaft. Es wird ganz wahrscheinlich auch nie wieder so, wie es mal war, aber wir haben dennoch geschafft unsere Freundschaft, die wir jahrelang aufgebaut haben, wieder aufzubauen, einigermaßen zu retten. Wir wissen vielleicht nicht mehr ganz so viel voneinander, aber wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können und dass wir einander vertrauen können, weil wir in der ganzen schweren Zeit trotzdem nie schlecht voneinander geredet haben, vor allem nicht vor anderen.


Was ich sagen möchte? Freundschaft ist wichtig!
Egal, ob alte Freunde oder neue Freunde - man muss sich immer um die Freundschaft kümmern. Vertrauen, Ehrlichkeit, Liebe, Zeit... 
Erst, wenn du bereit bist all dies zu investieren, dann bist du bereit eine Freundschaft zu führen!

Ich könnte jetzt noch mindestens eine Geschichte darüber erzählen, aber das letzte was ich noch sagen möchte, ist etwas über das erste Bild ganz oben (das einzige eigene Bild in diesem Post) und zwar: Das sind meine Großcousine und ich... 
Heißt sie ist meine Familie und wir müssen im Grunde miteinander auskommen, aber... ich bin froh, dass wir uns von Anfang an kennen... ♥

So... Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!



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